Fair Fashion

Facts do not cease to exist because they are ignored
(Alous Huxley, 1894-1963)

Das Fundament von Fair Fashion sind die direkten Handelspartnerschaften. Manche davon sind bereits gewachsen und stark. Bei anderen steht man am Anfang der Entwicklung. Man achtet darauf, dass die Produkte unter menschenwürdigen und möglichst umweltschonenden Bedingungen hergestellt und fair bezahlt werden. Langfristige und verlässliche Zusammenarbeit eröffnet Zukunftsperspektiven für die Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Deren Können spiegelt sich in Fair Fashion. Ob sie für Sie passt, entscheiden Sie selbst. Mit einem Blick in den Spiegel und mit einem Blick dahinter.

Sasha, Indien

„Die HandwerkerInnen verfügen über wenige Ressourcen, sind aber reich an Kultur, traditionellem Wissen, handwerklichen Fähigkeiten und kreativem Ausdruck“ meint Roopa Metha von Sasha, einer NGO im indischen Kolkata.
Sasha ist darum bemüht, Handwerksgruppen sowie das Kleingewerbe zu fördern. Die Organisation unterstützt die ProduzentInnen durch Workshops und Ausbildungskurse, sorgt dafür, dass die Produkte einen Markt finden, unterstützt die Gruppen in der Ausarbeitung neuer Designs und achtet auf die Einhaltung der Kriterien des Fairen Handels. Von der Arbeit Sashas profitieren an die 5000 ProduzentInnen, 70 Prozent davon sind Frauen.
Während die auf dem Markt gekauften Rohstoffe von Kleinbetrieben verarbeitet werden findet die Endfertigung in vier Schneiderwerkstätten statt. Gruppen von um die 30 Frauen haben hier eine neue Lebensperspektive gefunden. „Aus drei, vier unsicheren Frauen, die vorher kaum aus dem Dorf heraus gekommen waren, hat sich eine selbständige starke Gruppe entwickelt, die heute sogar für den Exportmarkt produziert“ stellt Roopa Metha von Sasha fest. „Nicht nur die Einkommenssituation der Betroffenen hat sich verbessert, auch ihr Selbstbewusstsein ist gewachsen. Die Arbeit in der Werkstätte hat ihnen das Gefühl von Stabilität und Sicherheit gegeben“.

Fair Fashion zieht an

Unter diesem Motto starteten Österreichs Weltläden im Jahr 2010 eine Kampagne, die sich mit den Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie auseinandersetzt und eine faire Alternative dazu im Weltladen anbot.

„In der kommerziellen Textilproduktion geht es in erster Linie um das Ergebnis und nicht so sehr um die Menschen“ meinte der Geschäftsführer von Craft Aid (einer Partnerorganisation des Fairen Handels) damals dazu. „Auch wir sind am Ergebnis interessiert, aber bei uns kommen die Menschen vor dem Profit“.

Transparenz in der Herstellung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und das Bemühen um das Erreichen ökologischer Standards sind für Weltläden nicht nur ein Lippenbekenntnis sondern Arbeitsauftrag – das breite Angebot an Textilien aus Fairem Handel gibt davon Zeugnis ab.

Anukoo gibt Fairer Mode einen Namen.

http://www.weltlaeden.at
http://www.weltcafe.at
http://www.anukoo.com

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