Taschen & Accessoires aus Recyclingmaterialien

ab.ag
Sie sind so stylish, so einmalig, so chic – total begeistert hab ich jede einzelne bestaunt:
Atria – Messenger Bag aus Plane & Fahrradschlauch, Zibal  – Rucksack aus Plane, LKW-Schlauch, Fahrradschlauch und Fahrradreifen, Dabih – Umhängetasche aus Feuerwehrschlauch und Luftmatratze, undundundund…….
Jedes Stück hat so viel Geschichte – der LKW-Schlauch hat vielleicht die halbe Welt bereist, die Luftmatratze bestimmt viele Stunden auf einem See geschaukelt, der Fahrradreifen sicher eine chice Citybikerin durch Wien begleitet, …….
Margit Böck, Architektin, und Eusebio Arsene fertigen die Taschen, Börsen, etc. auch auf Bestellung an. Schaut Euch die Sachen an – ein Stück faszinierender als das andere!

Kontakt:
http://www.ab-ag.at
info@ab-ag.at

Taste the Change – Use what you have !

Zero Waste Jam
Obst von Spendern, von verlassenen oder überschüssigen Beständen, aus den eigenen Gärten und von wild wachsenden Pflanzen wird zu köstlicher Marmelade verarbeitet. Handgemacht, Glas für Glas. Ganz nach dem wegweisenden Prinzip:
Use what you have!
Taste the Change!
Eine Initiative von Evelina Lundqvist, Gründerin von The Global Tribe. Ein Experiment und es werden Menschen gesucht, die daran teilhaben wollen.
Zero Waste Jam ist aber mehr als köstliche Marmelade: es wird Jugendlichen eine Möglichkeit geboten, sich aus Unternehmer zu entwickeln, der zunehmende Entfremdung von den Lebensmitteln soll entgegengewirkt und übermäßiger Konsum eingedämmt werden.
Zero Waste Jam ist lecker, fruchtig und frisch. Hausgemacht von jungen Zero Waste Jam Entrepreneurs. Toll!

Kontakt:
http://www.thegoodtribe.com
http://www.zerowastejam.com
http://www.biorama.at

Feschmarkt

Der Feschmarkt in der Ottakringer Brauerei – ein Ort der Begegnung mit jungen Designern, ein Ort der Inspiration, des Fühlens, des Staunens, des Austausches, des Probierens, des Entstehens neuer Ideen ……..

Ein Ort der Energie erzeugt – junges Design in alter Industriearchitektur

Jetzt müssen die neuen Ideen sofort in die Tat bzw. das Material umgesetzt und ausprobiert werden. Eine Idee ergibt die andere …. Leder, Wolle, Stoff – all das will auf der Stelle verarbeitet werden …..

Strick und mehr in der Kettenbrückengasse 6

Und gleich nebenan in der Kettenbrückengasse 6 im 4.Bezirk ist der Laden von Dörte Kaufmann. Eine junge Berliner Designerin, die bezaubernde chique Strick-Accessoires aus Wolle & Seide kreiert. Alle Modelle sind aus hochwertigsten Naturmaterialien mit viel Liebe handgestrickt von Frauen in Deutschland, Wien und Rumänien, wobei zusätzlich teilweise sogar noch Sozial- und Integrationsaspekte miteinbezogen werden. Das Konzept, das alte Handwerkstechniken mit modernem Design und dem Elan, den Ideen und dem Optimismus der Jugend vereint, begeistert. Alt & jung gemeinsam vereint in einer Vision: Das schöne Alte an die modernen Rahmenbedingungen anpassen und damit bewahren und weitergeben.

Viele der Strickerinnen & Häklerinnen waren erstaunt zu erfahren, dass ihre Fertigkeiten, ihre Künste, noch gefragt und begehrt sind – ihre Freude und ihren Stolz kann ich förmlich fühlen. Gemeinsam mit der Jugend Sinnvolles, Schönes entwickeln – es gibt wohl kaum etwas Befriedigenderes. Dass hier alles fair & transparent zugeht, ist selbstverständlich.

Jedes Stück, jedes „Einzelstück in Serie“ strahlt die Leidenschaft und Liebe aus, mit der es angefertigt wurde. Es hat positive Energie. Man spürt sie, man fühlt sie. Die Mütze, der Schal – sie fühlen sich gut an!

Das naturgegebene Bedürfnis der Menschen nach handgefertigten Dingen kommt wieder immer mehr ins Bewusstsein zurück – ein Trend, der all unsere Unterstützung verdient.
Am besten stellt man immer wieder die Frage: was fühlt sich besser an – ein billiges austauschbares Massenprodukt gekauft in einer Filiale irgendeiner Einheitsmodekette oder ein liebevoll angefertigtes Teil, hergestellt unter fairen Bedingungen und aus natürlichen Materialien …..? Ein Besuch in dem Laden wird dringend empfohlen 🙂 !!!

Ein junges Label, das mich begeistert:  Dörte Kaufmann

Dem Apfel verschrieben

Im Vordergrund steht bei all ihrem Tun der Respekt vor der Natur. Ein kleiner Familienbetrieb im burgenländischen Seewinkel, der Sonnenregion Österreichs. Da produzieren, verarbeiten und verkaufen sie Äpfel aus kontrolliert naturgerechtem Anbau „frisch vom Baum“.

Die Äpfel: Sie lieben knackig frische Äpfel „frisch vom Baum“? Für jede ist etwas dabei: im Juli/August Early Gold, Piros; im August/September Gala, Pinova; im September/Oktober Delicious; Oktober bis März Breaburn.

Die Säfte: Apfelsaft naturtrüb, Apfelsaft Zimt, Apfelsaft Holunder, Apfelsaft Karotte, Apfelsaft Rote Rüben. Erfrischend, schmackhaft, natürlich & gesund. Die Säfte werden ausschließlich aus vollreifen Früchten ohne Zusatzstoffe hergestellt.

Die Schnäpse: Aöpfelschnaps, Apfelschnaps in Eiche, Traubenschnaps
18 Kilo Früchte stecken in 0,5ö Schnaps. Das schmeckt man.

Der Essig: Eine neue Geschmacksnote für Ihre Salate gefällig?
Apfelessig – frischer Schwung auf den Esstisch und dem Körper tut’s gut!

Die Chips: Der Knabberspaß ohne Zusätze – Apfelchips sind der Powersnack zwischendurch. Der hohe Gehalt an wertvollen Mineralstoffen macht Apfelchips speziell für Kinder und Sportler zu idealen Nascherei.

Der Ort:
Apfelladen + Näherei Apfel, 1040 Wien, Kettenbrückengasse 8 – ein bezaubernder, hipper junger Laden. Man kann ihn nicht beschreiben, weil er so schön ist, man muss ihn besuchen  !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Apfelladen + Näherei Apfel
Obstbau Fam.Leeb

Nachhaltigkeit

Nachhaltig – was bedeutet das eigentlich?

Ursprünglich bedeutete dieses Wort „lange andauernd“. Mit Entstehen der Umweltbewegung wurde „Nachhaltigkeit“ zum Synonym für den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, der Umwelt, der Natur insgesamt.  Doch im Laufe der Zeit wurde die Bedeutung ausgeweitet und umfasst heute die Aspekte Ökologie, Ökonomie und Soziales. Dieses Dreisäulenprinzip besagt, dass keine Säule ohne die anderen beiden bestehen kann. Demnach soll eine Gesellschaft die Natur nicht raubbauen, ein Wirtschaftssystem wählen, das dauerhaft betrieben werden kann und für soziale Gerechtigkeit ohne soziale Spannungen sorgen.

Das heisst, Nachhaltigkeit ist ein ganzheitliches Prinzip und erfordert daher einen ganzheitlichen Zugang. Das heisst weiter, dass bei jeder Tätigkeit alle drei Aspekte bedacht werden müssen. Was nützt es, wenn man Bio-Ananas aus Übersee kauft, die zwar biologisch angebaut werden mögen, deren Transport aber Unmengen an CO2 verursacht und die auf Plantagen wachsen, wo die Arbeiter nicht fair behandelt werden? Oder Bio-Schokolade, die zwar mit hochwertigen Zutatet gemischt wird, der Rohstoff Kakao aber durch Kinderarbeit gewonnen wird? Oder Bio-Baumwollkleidung, bei der die Baumwollpflanze zwar nicht chemisch gedüngt wird, die aber unter Arbeitsbedingungen weiterverarbeitet wird, die menschenunwürdig sind, und mit hochgiftigen Farben gefärbt wird, die die Gewässer verseuchen?

Ein nachhaltiges Konsumieren ist daher nicht möglich. Der konsumistische Lebensstil ist niemals nachhaltig, sondern verhindert einen nachhaltigen Lebensstil. Für ein nachhaltiges Bewusstsein in der Gesellschaft bedarf es eines Umdenkens weg von Quantität hin zu Qualität. Weg von „möglichst viel für möglichst wenig Geld“ zu „möglichst wenig, aber das von höchster Qualität und von langer Lebensdauer“. Das Bildungssystem ist hier gefordert, dieses Umdenken auf möglichst zwanglose, verständliche Art zu fördern und Anreize zu bieten. Das wird aber niemals ausreichen, wenn die Menschen nicht von sich aus anders leben wollen.

Am effektivsten ändert die Gesellschaft ihren Lebensstil, wenn der Einzelne seine bisherigen Gewohnheiten beginnt zu hinterfragen, neue Ansätze und neue Werte findet und diese an seine unmittelbare Umgebung weitervermittelt. Jeder von uns formt und verändert täglich, was von der Gesellschaft „vorgegeben“ wird. Indem er dabei dem Prinzip der Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Sinne folgt, verändert er ganz automatisch auch sein Umfeld in diese Richtung. Eine wirkliche Veränderung der Gesellschaft ist nur von unten möglich, als grassroot movement.

Und wenn man aufmerksam beobachtet, was sich auf der ganzen Welt auf diesem Gebiet in der Zivilgesellschaft tut und mit welcher Geschwindigkeit, kann man sehr optimistisch in die Zukunft schauen!