Das Paradoxe unserer Zeit

Heute haben wir größere Häuser, jedoch kleinere Familien…
Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit…
Wir haben einen höheren Bildungsgrad mit mehr Wissen, aber weniger gesunden Menschenverstand und Urteilsvermögen…
Wir haben mehr Experten, aber mehr Probleme…
Mehr Medizin, aber weniger gute Gesundheit…

Wir geben uns zu unbekümmert
Lachen zuwenig
Werden zu schnell ärgerlich
Stehen zu spät auf
Lesen zu wenig
Sehen zuviel TV und sind weniger rücksichtsvoll…

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Ein Herz haben für den Wandel

Es wird Frühling. Daran besteht jetzt kein Zweifel mehr. Die Sonne strahlt vom leuchtend blauen Himmel und bald werden die ersten Knospen zu sehen sein. In dieser Zeit im Jahr spürt man die innere Kraft förmlich wachsen. Und wir sollten diese Kraft nutzen.

Es sind wohl weder Rettungsschirme noch wie immer genannte Anleiehn, die unser Wirtschaftssystem retten werden. Genausowenig wie es ein unbeschränktes Schuldenwachstum geben kann, kann es auch kein unbeschränktes Wirtschaftswachstum geben. Die Frage ist wohl nur noch, wann und mit welcher Härte uns der Crash erreiche wird und wie es danach weitergeht.

„Zum ersten Mal in der Geschichte hängt das physische Überleben der Menschheit von einer radikalen Veränderung des Herzens ab. Diese ist jedoch nur in dem Maße möglich, in dem drastische ökonomische und soziale Veränderungen erfolgen, die dem einzelnen die Chance geben sich zu wandeln und den Mut und die Vorstelllungskraft, die erbraucht, um diese Veränderung zu erreichen.“

Diese Aussicht beschrieb Erich Fromm schon in den 70ern und sie ist wesentlich sympathischer als diverse Untergangsszenarien – die Krise ist eine riesige Chance für Wandel.

Unsere Gesellschaft braucht dringend einen Wandel hin zu einer Gesellschaft, die nicht regiert wird von Gier nach Geld, Ruhm und Macht  und sich weniger am Haben orientiert. Daran besteht kein Zweifel. Unser Sein wird nicht ohne Haben funktionieren, aber das Haben darf nicht zum Selbstzweck werden, sondern soll unserem Sein dienen. Es ist oft nicht einfach die Grenze zu erkennen zwischen dem, was uns der Konsummarkt als Heilsversprechen zum Glück einreden will, und dem, was wir wirklich brauchen um glücklich zu sein. Aber es lohnt sich, ein Bewußtsein dafür zu entwickeln.

Das wird „Lebensmittel“ genannt

Sensibilisiert durch die gestrige Sendung auf 3Sat „Essen – getäuscht und abgespeist?“ hab ich heute in einem gar nicht billigen Supermarkt beobachtet, was man uns als frisches Bäcker-Gebäck andreht:
An der Brotausgabestelle oder wie man die Theke nennt, wo man sogenannte „Backwaren“ erstehen kann, kam aus einer Ecke ein zischendes Geräusch. Die Brotaufbackmaschinen geben zwar auch Töne von sich, wenn die darin aufgetauten Brötchen fertig sind, aber das ist kein Zischen. Hier zischte es. Was ging hier vor sich? Da hatte ich’s: eine Mitarbeiterin war konzentriert damit beschäftigt, weiße Teigwürste mit einer Hochdruckpistole, aus der eine undefinierbare Flüssigkeit kam, zu bearbeiten. Was immer das war, Wasser war das nicht ….. Immer und immer wieder sprühte sie die bleichen Kerlchen ein. Woraus dieser Teig bestand, will ich mir nicht vorstellen müssen. Danach öffnete sie eine riesige Schublade, die in einzelne Abteile unterteilt war. In jedem Abteil waren andere Körner. Hoffen wir, dass es echte Körner waren. Jeder der benetzten und jetzt glänzenden bleichen Teigkameraden wurde in einem bestimmten Abteil gewälzt und dann, mit den „“Körnern“ paniert, in die Reihe der auf einem Blech nebeneinander ausharrenden Kerlchen eingereiht. Die waren jetzt nicht mehr bleich, sondern sollten Vollkornbrötchen oder zumindest „Kornweckerln“ darstellen. Lieblos und mit völligem Desinteresse wurde hier gearbeitet.

Ich habe heute zum ersten Mal live gesehen, wie die teilweise gar nicht so übel aussehenden Weckerln erzeugt werden. In einem völlig absurden und ekelhaften Vorgang in einer Ecke des Supermarktes. „Das hat mit Brot nichts mehr zu tun, das ist abartig“ sagte ich zu einer anderen Kundin, die sich daraufhin auch spontan entschloss, keine Weckerln zu kaufen. Die Aufbackmaschinen zu sehen ist schlimm genug, aber sehen zu müssen, wie das, was hier aufgebacken wird, erzeugt wird, ist ekelhaft.

©wegweise - selbstgemachte Sugo aus vollkommen natürlichen Zutaten

Mit Lebensmitteln und besonders mit Brot assoziiert man Qualität, gute Rohstoffe, ehrliche Verarbeitung – was hier erzeugt wird ist ein Produkt, das zur Bekämpfung des Hungergefühls dient. Mit Genuss hat das nichts zu tun.

Mein Brot hab ich bei meinem Bäcker um die Ecke gekauft, der wieder selbst bäckt „weil’s viel besser schmeckt, weil die Leut’ gern mehr dafür bezahlen und weil’s  mir damit auch gut geht“. Der Bäcker um die Ecke ist ein junger Mann, der auch am Sonntag Vormittag einen vollen Laden hat. Weil sein Brot traumhaft gut ist. Und weil er weiß, dass nur Qualität, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit langfristig Zukunft hat. Und weil er jedem Kunden „einen schönen Tag“ wünscht …..

 

 

 

 

Schöpferische Energie

Wenn ein System schöpferische Energie unterdrückt, wird sie sich gegen das System selbst richten

Dies gilt in allen Bereichen des Lebens – in der Gesundheit, im Arbeitsleben, in zwischenmenschlichen Beziehungen …

Überall, wo die bei jedem Menschen vorhandene schöpferische Energie nicht ausgelebt wird oder nicht ausgelebt werden darf, entwickelt sie eine zerstörerische Kraft gegen das System Mensch, was langfristig zu Krankheit führt.

Wenn in einem Unternehmen die Mitarbeiter ihre schöpferische Energie nicht einbringen können, entwickelt diese unterdrückte Energie eine destruktive Kraft gegen das System, die langfristig dem Unternehmen schadet.

Kinder und Jugendliche, die niemand dazu inspiriert, ermutigt und fördert, die in jedem von ihnen von Geburt an vorhandene kreative Energie auszuleben, entwickeln destruktive Verhaltensweisen und Aggession – gegen sich selbst, gegen andere, gegen ihre Umwelt.

Denken wir im täglichen Leben an dieses Prinzip – und beginnen wir, manche Dinge in unserem Umfeld genauer zu betrachten …..

Wie wollen wir leben?

Wenn wir uns die Frage stellen, wie wir wirklich leben wollen, gelangen wir unweigerlich zu dem Schluß, dass viele Bereiche und Begriffe hinterfragt und neu definiert werden müssen:

Wohlstand – besteht er wirklich nur in materiellen Werten ? Bedarf es nicht vielmehr einer Neudefinition im Sinne von WOHL-befinden?

Bedingungsloses Grundeinkommen – stellt es vielleicht die Basis für ein selbstbestimmteres Leben dar? Ein Ende der modernen Sklaverei und damit den Beginn einer um vieles produktiveren weil freudvollen und leidenschaftlichen Arbeitswelt? Ermöglicht die Entkoppelung von Existenzsicherung und Arbeit nicht eine ganz neue Definition des Begriffs „Arbeit“?

Wachstum um jeden Preis – ist das die einzige Maßeinheit für Fortschritt? Endloses Wachstum bei beschränkten Ressourcen – wie soll das gehen?

Qualität statt Quantität – sollte das nicht das moderne Kriterium in allen Lebensbereichen sein? Wenn wir uns öfter die Warum-Frage stellen, entscheiden wir uns nicht intuitiv für Qualität?

Foto: ©wegweise

Altes versus Neues – ist alt immer schlecht und neu immer gut? Ist nicht vielmehr das Zusammenspiel von beiden das Rezept? Es gibt kein Neues ohne das Alte und von wem lernen die Jungen wenn nicht von den Alten? Ist ein Leben ohne die alten Künste und Fertigkeiten nicht leer? Alt braucht Neu und Neu braucht Alt – oder etwa nicht?

Nachhaltigkeit – ist der momentan maximal erzielbare Gewinn das einzige Ziel? Ist nicht eher Nachhaltigkeit der wirkliche Schlüssel zum Erfolg? Ist verantwortungsvolles, sorgsames Handeln nicht viel befriedigender und entspricht es nicht der Natur des Menschen?

Neue Kultur der Arbeit – vom menschlichen Hochleistungsroboter hin zum freien Menschen mit dem Fokus auf Teamarbeit, mit neuen Arbeitsformen, in freudvoller wertschätzender Amosphäre…. wird nicht das in Zukunft das Geheimrezept langfristig erfolgreicher Unternehmen sein? Kann wahre Kreativität und wertvolle Arbeit und damit langfristiger Erfolg denn nicht nur unter hochwertigen Bedingungen entstehen?

Überlegen wir gemeinsam, wie wir in Zukunft leben wollen, es liegt in unserer Hand.Jeder entscheidet darüber jeden Augenblick.

 

Gelassenheit

In GeLASSENheit ist das Wort LASSEN enthalten.

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Loslassen, seinlassen, weglassen, zurücklassen, hineinlassen, zulassen, ablassen, lebenlassen, auslassen, ….

Überlegen wir einmal, was das Wort Gelassenheit uns damit sagen will !

Warte nicht!

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Fang jetzt an und lebe Deine Träume, Deine Ideen, Deine Leidenschaften, deine Intuition.
Denn jetzt ist DEIN großer Moment. Du wirst nie fähiger, bereiter, besser dafür qualifiziert sein als gerade jetzt.

Warte nicht!

Intuition

©wegweise

Wo greift man der Intuition folgend lieber zu?

Was spricht die Sinne an?

Was entspricht der Natur des Menschen?

In welcher Umgebung fühlen wir uns wohl, geborgen?

Bei welchem Anblick sagt die Intuition „schön!“?

Warum fotografieren wir das „Natürliche“ und nicht die künstliche Welt?

Was gibt es für wirkliche Gründe, nicht dem Natürlichen den Vorzug zu geben?

Wer will, findet einen Weg – wer nicht will, findet Gründe !