Fair einkaufen

Foto: ©wegweise

Ein paar Läden, wo man faire, lebendige, „energiegeladene“ Kleidung, Schuhe, … in Wien bekommt und die mir am Herzen liegen, weil man sich dort wohlfühlt und die gute Energie spürt:

Vega Nova, www.veganova.at
Weltladen, www.weltlaeden.at
anukoo, http://www.eza.cc/anukoo/anukoo.asp
come in, 1130 Wien, Lainzer Straße 21
America Latina, www.americalatina.at
Grüne Erde, www.grueneerde.com
Weltcafe, www.weltcafe.at

Sonnentor, http://www.sonnentor.at/geschaefte_franchise/Geschaefte/Wien

Ein Herz haben für den Wandel

Es wird Frühling. Daran besteht jetzt kein Zweifel mehr. Die Sonne strahlt vom leuchtend blauen Himmel und bald werden die ersten Knospen zu sehen sein. In dieser Zeit im Jahr spürt man die innere Kraft förmlich wachsen. Und wir sollten diese Kraft nutzen.

Es sind wohl weder Rettungsschirme noch wie immer genannte Anleiehn, die unser Wirtschaftssystem retten werden. Genausowenig wie es ein unbeschränktes Schuldenwachstum geben kann, kann es auch kein unbeschränktes Wirtschaftswachstum geben. Die Frage ist wohl nur noch, wann und mit welcher Härte uns der Crash erreiche wird und wie es danach weitergeht.

„Zum ersten Mal in der Geschichte hängt das physische Überleben der Menschheit von einer radikalen Veränderung des Herzens ab. Diese ist jedoch nur in dem Maße möglich, in dem drastische ökonomische und soziale Veränderungen erfolgen, die dem einzelnen die Chance geben sich zu wandeln und den Mut und die Vorstelllungskraft, die erbraucht, um diese Veränderung zu erreichen.“

Diese Aussicht beschrieb Erich Fromm schon in den 70ern und sie ist wesentlich sympathischer als diverse Untergangsszenarien – die Krise ist eine riesige Chance für Wandel.

Unsere Gesellschaft braucht dringend einen Wandel hin zu einer Gesellschaft, die nicht regiert wird von Gier nach Geld, Ruhm und Macht  und sich weniger am Haben orientiert. Daran besteht kein Zweifel. Unser Sein wird nicht ohne Haben funktionieren, aber das Haben darf nicht zum Selbstzweck werden, sondern soll unserem Sein dienen. Es ist oft nicht einfach die Grenze zu erkennen zwischen dem, was uns der Konsummarkt als Heilsversprechen zum Glück einreden will, und dem, was wir wirklich brauchen um glücklich zu sein. Aber es lohnt sich, ein Bewußtsein dafür zu entwickeln.

„Ich habe es nicht gewußt“ – Buchtipp

Verschließen wir nicht länger unsere Augen!

Was werde ich einmal antworten, wenn ich von meinen Kindern gefragt werde: Was hast Du dagegen getan? Warum hast Du nicht gehandelt, als die letzten Tabus bei der Zerstörung unseres Planeten gebrochen wurden? Warum habe ich mich nur um meinen eigenen Wohlstand gesorgt, während ein Drittel der Menschheit täglich mit dem Überleben kämpfte? Während die Jugend in Europa keine Chance mehr hatte?

Es ist heute sehr schwer geworden zu sagen: „Ich habe es nicht gewusst.“
Die Fakten sind eindeutig. Jeder sieht, welcher Irrsinn abläuft. Trotzdem läuft alles weiter wie bisher. Trotzdem machen alle mit.

Die meisten meinen, allein könne man nichts bewirken. Doch man kann. Wenn man einen zweiten, einen Verbündeten findet, ist man schon zu zweit. Und zu dritt und …. Jede große Bewegung hat schließlich einmal bei zwei Menschen begonnen …. So entscheidet z.B. jeder einzelne von uns bei jedem Einkauf, ob er den Irrsinn mitmacht oder neue Wege geht. Und er wird einen zweiten finden, der auch so denkt ….

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Jung bleiben

Ein paar Regeln, wie man „jung“ bleibt:

Vernachlässige alles, was nicht wichtig ist. Dazu gehören Alter, Gewicht und Körpergröße. Lasse die Ärzte sich um das kümmern, dafür bekommen sie ihr Geld.

Achte auf Deine Gesundheit! Wenn es nötig ist, dann kümmere Dich darum, sie zu verbessern und diesen Zustand zu bewahren.

Umgib Dich mit fröhlichen Menschen. Lache, bis die Tränen kommen und Du nach Luft schnappen musst. Lache oft, lange und laut.

Tränen gehören in allen Lebenslagen dazu. Sie kommen und gehen in Freude und Trauer und gehören zu uns.

Genieße die einfache Dinge des Lebens!

Mache möglichst Ausflüge oder Reisen in die Gegenden, die Deine Seele erhellen. Das kann ganz nah, aber auch fern sein.

Lerne etwas über Computer, Basteln, Gartenarbeit – was auch immer. Entlasse Dein Gehirn nicht in den Leerlauf. Der Geist im Leerlauf ist des Teufels Werkstatt und des Teufels Name ist „Alzheimer“.

Sage den Menschen, die Du liebst, bei jeder passenden Gelegenheit, dass Du sie liebst.

Schließlich: Das leben wird nicht an der Anzahl unserer Atemzüge gemessen, sondern an den Momenten, die uns den Atem rauben.

Endlich: Sei dankbar für jeden neuen Tag, den Gott Dir schenkt.

DDr.Martin Bolz, Bundespfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich