Fang jetzt an und lebe Deine Träume, Deine Ideen, Deine Leidenschaften, deine Intuition.
Denn jetzt ist DEIN großer Moment. Du wirst nie fähiger, bereiter, besser dafür qualifiziert sein als gerade jetzt.
Warte nicht!
Inzwischen ist die breite Masse fasziniert vom wohl hässlichsten Automobil aller Zeiten. Weil es ihr ermöglicht, zumindest in Gedanken dem Alltag, der tristen, leblosen Wirklichkeit zu entfliehen. Ohne auffallen zu müssen. Denn dazu fehlt der Mut.
Entfliehen vor der Wirklichkeit, die ganz anders aussieht als das Leben, das sie mit diesem Auto vortäuschen wollen. Das SUV ist das Fahrzeug des Eskapismus.
Und es strahlt jene Potenz aus, mit der sich die Fahrer für jede Lage gut gerüstet fühlen. FÜHLEN, es aber NICHT SIND.
Ein Leben, das sich nicht ständig in Fluss befindet, ist wie vorprogrammiertes Totsein ….
Wo greift man der Intuition folgend lieber zu?
Was spricht die Sinne an?
Was entspricht der Natur des Menschen?
In welcher Umgebung fühlen wir uns wohl, geborgen?
Bei welchem Anblick sagt die Intuition „schön!“?
Warum fotografieren wir das „Natürliche“ und nicht die künstliche Welt?
Was gibt es für wirkliche Gründe, nicht dem Natürlichen den Vorzug zu geben?
Wer will, findet einen Weg – wer nicht will, findet Gründe !
Warum hören wir so wenige „good news“?
Warum erzählt man lieber von Problemen, Sorgen, Katastrophen, Krankheiten?
Warum erzählt man nicht öfter von all dem Schönen, den Freuden, den Entdeckungen, den wundervollen Erlebnissen?
Erleben oder fühlen die Menschen nichts Positives mehr?
Haben sie das Gefühl und den Blick für das Schöne verloren?
Hat man es ihnen genommen durch die Fokussierung auf Konsum und Katastrophen?
Denken wir gemeinsam darüber nach …….
Gestern blieb ich spät abends beim Fernsehen irgendwie in einer sehr netten Diskussionsrunde hängen. Thema des angeregten Gesprächs war das Abnehmen. Die Runde der Gäste war eine herrliche Mischung aus lebenslustigen überzeugten Molligen, herben Dünnen und genussvoll und ganz wie von selbst dünner Gewordenen.
Die herben Dünnen hatten tatsächlich eine App auf ihrem iPhone installiert, die jeden ihrer Schritte und Taten aufzeichnet, berechnet und überwacht. Sie werden auf Schritt und Tritt befehligt, völlig entmündigt und geben die Kontrolle über sich und damit auch über ihren Körper ab. Nicht einmal einem lebendigen Menschen liefern sie sich aus, nein – einem elektronischen Gerät in ihrer Hosentasche. Das sind die verhärmten, herben, lustlos und verbissen Wirkenden, die sofort, wenn sie das Gerät abschalten und keiner mehr da ist, der sie kontrolliert, hemmungslos zu essen beginnen. Das Gerät mit seiner Überwachung und seinen Befehlen over-rult das Problem, das dem übermäßigen Essen zugrunde liegt. Der Erfolg dieser Maßnahme wird nur solange andauern, solange das Gerät funktioniert. Das Problem, der Knopf in ihrem Kopf interessiert sie nicht.
Es geht dabei niemals um Verzicht. Denn verzichten tut man zwangsweise auf etwas, das man gerne tut, das einem gut tut. Es geht einfach darum aufzuhören mit etwas, das einem schadet.
Daher ist auch das Wort „willensstark“ hier nicht angebracht. Man braucht keinen Willen, um aufzuhören etwas zu tun, das ungut ist. Man tut es einfach. Man braucht ja auch keinen starken Willen um aufzuhören sich mit dem Hammer auf den Daumen zu schlagen. Man hört einfach auf es zu tun. Was ist daran schwierig?
Wenn man diesen Gedankengang verinnerlicht, ist abnehmen ebenso einfach und völlig ohne fremde Hilfe oder unnötige, von der Wirtschaft angepriesene Hilfsmittel zu verwirklich wie mit dem Rauchen aufzuhören.
Man muss sich die WARUM-Frage stellen und einfach AUFHÖREN.
Fotos: ©wegweise
Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, das wagt zu denken.
Was keiner anfängt, das führt aus.
Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen.
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben.
Wenn alle mittun, steht allein.
Wo alle loben, habt Bedenken.
Wo alle spotten, spottet nicht.
Wo alle geizen, wagt zu schenken.
Wo alles dunkel ist, macht Licht.
(Lothar Zenetti)
Kann es ein schöneres Lebensmotto geben?
Konstantin Wecker hat dieses Gedicht zu einem „Gänsehaut-Song“ vertont. Anhören und jedes Wort wirken lassen !
Der Status Quo ist ihnen ein Greuel und sie halten auch nichts von den geltenden Regeln. Sie sind die Verrückten, die Rebellen, die Aufmüpfigen, die Außenseiter, die „Occupier“. Sie lassen sich in keine Norm pressen und tanzen bewusst aus der Reihe. Sie folgen ihrer Intuition. Sie stehen auf gegen das, was ihnen nicht passt. Sie stehen dazu und passen sich nicht an. Sie sind mutig und brilliant im Geist. Sie schauen nach vorn. Sie haben eine Vision. Sie trauen sich was und trauen es sich zu. Sie werden angefeindet, verdammt, bewundert, gegeißelt, glorifiziert, belächelt, heruntergemacht, für verrückt und unbedeutend erklärt. Aber selbst die etablierte Gesellschaft muss sie beachten – weil sie es sind, die Dinge bewegen, verändern … Bei sich selbst und damit in der Gesellschaft. Was bisher als unmöglich galt, wird durch sie auf einmal möglich. Sie sind es, die die Menschheit weiterbringen. Sie sind Wegweise.
„Denn diejenigen, die verrückt genug sind zu denken, dass sie die Welt ändern könnten, werden diejenigen sein, die es tatsächlich tun.“ (Zitat: Steve Jobs)
Es braucht nicht viel, um Tee zu einem wahren Genuss-Erlebnis werden zu lassen: ein bisschen Wissen, ein bisschen Muße und die besten Teeblätter oder Blüten, die man bekommen kann.
Sich in der Früh oder am Abend bewusst Zeit zu nehmen für ein kleines Teeritual ist wie ein kleines Stück Urlaub, der die Energiespeicher wieder auffüllt und den Geist schweben lässt.
Schon das gefühlvolle Zerreiben der Blüten oder Kräuter zwischen den Fingern. Der Moment, wenn man das siedende Wasser über die Blätter gießt und der Duft aufsteigt und die Tasse goldgelb färbt – die Entspannung ist da. Die wohl englischste aller Traditionen, der Fünf-Uhr-Tee, sorgt täglich für eine kurze Auszeit mitten im Nachmittag und selbst bei größter Verzeiflung und Not – die Worte „I get you a cup of tea“ – eine Tasse Tee beruhigt und hilft die Gedanken zu ordnen.
Und so kommt mir, während ich bei meiner rituellen Tasse Tee – einer sehr großen Tasse – den Gedanken nachgehe, zum Bewußt-Sein, dass das im vergangenen Jahr zum Begriff gewordene Wort „Occupy“ – und damit auch „Occupy Everything“ – auch bedeutet, wir sollten manche Begriffe, unser Denken und unsere Herzen „neu besetzen“. Erfolg, Fortschritt, Arbeit, Bildung, Lebensqualität sind nur einige Begriffe, die einer „Neu-Besetzung“ bedürfen. Unser Denken und unsere Herzen sollten von neuen Wertigkeiten „besetzt“ werden.
Jede Tasse Tee bietet eine wunderbare, genussvolle Gelegenheit, über diese Neu-Besetzung nachzudenken.
Genuss und Inspiration – Schluck für Schluck.