Jung bleiben

Ein paar Regeln, wie man „jung“ bleibt:

Vernachlässige alles, was nicht wichtig ist. Dazu gehören Alter, Gewicht und Körpergröße. Lasse die Ärzte sich um das kümmern, dafür bekommen sie ihr Geld.

Achte auf Deine Gesundheit! Wenn es nötig ist, dann kümmere Dich darum, sie zu verbessern und diesen Zustand zu bewahren.

Umgib Dich mit fröhlichen Menschen. Lache, bis die Tränen kommen und Du nach Luft schnappen musst. Lache oft, lange und laut.

Tränen gehören in allen Lebenslagen dazu. Sie kommen und gehen in Freude und Trauer und gehören zu uns.

Genieße die einfache Dinge des Lebens!

Mache möglichst Ausflüge oder Reisen in die Gegenden, die Deine Seele erhellen. Das kann ganz nah, aber auch fern sein.

Lerne etwas über Computer, Basteln, Gartenarbeit – was auch immer. Entlasse Dein Gehirn nicht in den Leerlauf. Der Geist im Leerlauf ist des Teufels Werkstatt und des Teufels Name ist „Alzheimer“.

Sage den Menschen, die Du liebst, bei jeder passenden Gelegenheit, dass Du sie liebst.

Schließlich: Das leben wird nicht an der Anzahl unserer Atemzüge gemessen, sondern an den Momenten, die uns den Atem rauben.

Endlich: Sei dankbar für jeden neuen Tag, den Gott Dir schenkt.

DDr.Martin Bolz, Bundespfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich

Think Global – Eat Local

http://www.utopia.de/ratgeber/der-utopia-saisonkalender?all

Hier findet Ihr einen praktischen Saison-Kalender, der zeigt, in welchem Monat welches Gemüse und welches Obst Saison hat, d.h. bei uns aus lokalem Anbau erhältlich ist. Zum Nachschaun und Nachkaufen !

Sich saisonal zu ernähren ist die natürlichste Art sich zu ernähren und wenn wir genau auf unseren Körper hören, merken wir, dass wir von Natur aus auf genau die saisonal aktuellen Sachen Gusto haben.

Unser Körper weiß, wie’s geht – hören wir auf ihn.

Wir müssen einfach wieder lernen, unserer „inneren Weisheit“ zu vertrauen. Diese innere Weisheit, das sogenannte „Bauchgefühl“ hat jeder und man merkt sehr schnell, dass das Leben viel genussvoller ist, wenn man dieser Weisheit folgt. Denn dann ist man im Einklang mit sich selbst, in Balance ….

Künstliche Obsoleszenz oder der erzeugte Müll

Was ist künstliche oder geplante Obsoleszenz?

  • Künstliche Obsoleszenz kann der absichtliche Einbau von Schwachstellen oder gar Zählwerken in Form von Computerchips sein, die Geräte nach einer gewissen Lebensdauer Defekte vortäuschen lassen.
  • Künstliche Obsoleszenz kann erzeugt werden, indem Reparaturen künstlich teuer oder unmöglich gemacht werden, indem Komponenten unnötiger Weise miteinander verschweißt oder unzugänglich gemacht werden, indem Hersteller anstatt Schrauben neue Schließmechanismen „erfinden“, die z.B. Spezialwerkzeug nötig machen oder nötige Ersatzteile werden nicht bereit gestellt.
  • Künstliche Obsoleszenz kann erzeugt werden, indem bewusst Materialen verwendet werden, die die Ware nach geraumer Zeit unattraktiv erscheinen lassen wie z.B. Handydisplays, die durch Sonneneinstrahlung nach kurzer Zeit „blind“ werden.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Topfpflanzen, häufig Kräutertöpfe mit Bakterien oder Pilzen infiziert werden, damit der Konsument gezwungen ist nach kurzer Zeit eine neue Pflanze zu kaufen.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Zusatzgeräte unnötiger Weise so entwickelt werden, dass sie nicht kompatibel zu älteren Serien sind und den Kauf eines neuen Gerätes nötig machen.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Geräteteile durch unnötig viel Strom belastet werden, um einen vorzeitigen Defekt zu erzeugen.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Verpackungen so konzipiert werden, dass eine sparsame Anwendung unmöglich ist z.B. durch übergroße Öffnungen oder die Verpackung macht es unmöglich, den kompletten Inhalt zu verwerten.

Künstliche oder geplante Obsoleszenz – ein abstossendes Instrument um die Menschen zu zwingen, immer früher wegwerfen und neu kaufen zu müssen. Dieses Instrument ist kurzsichtig und bringt nur kurzfristigen monetären Erfolg. Nachhaltigkeit ist das Instrument für langfristigen Erfolg.In einer Welt mit limitierten Ressourcen ist Nachhaltigkeit eine Frage der Verantwortung. Für uns und für unsere Kinder.

Wie getrieben von grenzenloser Gier müssen doch jene sein, die vorsätzlich Müll erzeugen und verkaufen. Jeder Mensch ist instinktiv darauf bedacht, gute Arbeit zu leisten. Seine Sache möglichst gut zu machen, um stolz darauf sein zu können. Kann man stolz darauf sein, miese Qualität und damit unzufriedene Kunden zu erzeugen? Oder muss man dann vielleicht gar diese Frustration durch Gier nach noch mehr Geld betäuben? Geld als einzige Maßeinheit für Erfolg zu sehen ist veraltet. Die Zukunft gehört einer Gesellschaft, in der Geld wieder sein ursprünglicher Stellenwert zugewiesen wird – als real existierendes Tauschmittel – und Erfolg in ganz anderem besteht.

Wir entscheiden mit jedem Kauf, ob wir die pure Gier dieser Leute befriedigen möchten und „Müll“ erstehen oder gute Qualität belohnen wollen und uns lange an dem neuen Stück freuen können.

Stopp Acta Demo

Ich war dabei. Eine inmitten tausender Menschen, die für die Freiheit des Internet und die Wahrung der Demokratie aktiv eintreten. In ganz Europa waren heute zigtausende Menschen auf der Straße um zu demonstrieren.
Der Demo-Zug zog die größte Einkaufsstraße Österreichs entlang bis zum Parlament. Vom LKW höllerte der Beat. Tausende Guy Fawkes Masken, Transparente, selbstgebastelte Schilder, Trommelrhytmen verwandelten diesen Konsumboulevard in ein Meer von Buntheit. Ein endloser dichter Zug fröhlicher Menschen brachte mit einem Mal Leben in die nichtssagende Geschäftsmeile. Nahmen sie einfach in Beschlag. Mit Lebenslust, Selbstbewusstsein und Freude. Und mit ihrem Willen, mit all ihrer friedlichen Kraft für etwas zu kämpfen.

Manche Zuschauer mit Einkaufssackerln an den Armen hängend machten Fotos und viele schauten bewundernd. Wie gern hätten sie sich uns angeschlossen. Wären einmal in ihrem Leben nicht angepasst gewesen. Hätten nicht funktionieren müssen. Hätten einmal gelebt. Aber irgendwas hielt sie zurück. Angst. Aber wovor? Angst davor, für Freiheit einzutreten? Angst davor sich zu exponieren? Angst vor dem , was die Nachbarn denken würden? Sehen sie nicht, was vor sich geht, wie unfrei sie sind und dass es in unserer Hand liegt, das zu ändern oder gar nicht erst zuzulassen? Was muss geschehen, damit aus dieser Angst Mut wird?

Fahle, ausdrucklose Gesichter, die aschgrau waren mit leeren Augen mitten drin, säumten die Straße. Ihnen wurde buchstäblich vor Augen geführt, dass es anderes gibt als Konsumrausch und Geld. Etwas viel befriedigenderes, verbindendes, gemeinsames – ein Ziel, eine eigene Meinung. Sie verbindet gar nichts. Sie trennt höchstens Neid und Gier.

Uns verbindet das gemeinsame Ziel, das Engagement, der Spirit. Diese Einheit hat gewaltige Energie, die jeder förmlich körperlich spürt.

Sie verstehen das vielleicht nicht gleich, aber intuitiv merken sie, dass ihnen etwas fehlt. Und dieses Gefühl lässt ihre Gesichter ausdruckslos und die Augen leer erscheinen. Und diese Leere versuchen sie mit Konsum zu füllen.

Die Zukunft unserer Stadt war auf der Straße. Die Zukunft unserer Gesellschaft ist bunt, ist selbstbewusst, lässt sich nicht überwachen und zu Systemrobotern machen. Wunderbar, ein Teil davon zu sein.

 

Das Leben, das ich nie geführt hab

… das Leben, das ich nie geführt hab – es wär plötzlich da ……..

Ist das nicht Grund genug, Alteingefahrenes zu hinterfragen, Entscheidungen zu treffen, etwas zu wagen ohne Angst zu haben, sich in das Abenteuer Leben zu stürzen, nicht mehr nur zuzuschaun, nicht mehr so zu tun als ob alles gut wär, nach vorne zu blicken in die Welt, die man nie sah –

das Leben mit Leben zu füllen ?

Wie wollen wir leben?

Wenn wir uns die Frage stellen, wie wir wirklich leben wollen, gelangen wir unweigerlich zu dem Schluß, dass viele Bereiche und Begriffe hinterfragt und neu definiert werden müssen:

Wohlstand – besteht er wirklich nur in materiellen Werten ? Bedarf es nicht vielmehr einer Neudefinition im Sinne von WOHL-befinden?

Bedingungsloses Grundeinkommen – stellt es vielleicht die Basis für ein selbstbestimmteres Leben dar? Ein Ende der modernen Sklaverei und damit den Beginn einer um vieles produktiveren weil freudvollen und leidenschaftlichen Arbeitswelt? Ermöglicht die Entkoppelung von Existenzsicherung und Arbeit nicht eine ganz neue Definition des Begriffs „Arbeit“?

Wachstum um jeden Preis – ist das die einzige Maßeinheit für Fortschritt? Endloses Wachstum bei beschränkten Ressourcen – wie soll das gehen?

Qualität statt Quantität – sollte das nicht das moderne Kriterium in allen Lebensbereichen sein? Wenn wir uns öfter die Warum-Frage stellen, entscheiden wir uns nicht intuitiv für Qualität?

Foto: ©wegweise

Altes versus Neues – ist alt immer schlecht und neu immer gut? Ist nicht vielmehr das Zusammenspiel von beiden das Rezept? Es gibt kein Neues ohne das Alte und von wem lernen die Jungen wenn nicht von den Alten? Ist ein Leben ohne die alten Künste und Fertigkeiten nicht leer? Alt braucht Neu und Neu braucht Alt – oder etwa nicht?

Nachhaltigkeit – ist der momentan maximal erzielbare Gewinn das einzige Ziel? Ist nicht eher Nachhaltigkeit der wirkliche Schlüssel zum Erfolg? Ist verantwortungsvolles, sorgsames Handeln nicht viel befriedigender und entspricht es nicht der Natur des Menschen?

Neue Kultur der Arbeit – vom menschlichen Hochleistungsroboter hin zum freien Menschen mit dem Fokus auf Teamarbeit, mit neuen Arbeitsformen, in freudvoller wertschätzender Amosphäre…. wird nicht das in Zukunft das Geheimrezept langfristig erfolgreicher Unternehmen sein? Kann wahre Kreativität und wertvolle Arbeit und damit langfristiger Erfolg denn nicht nur unter hochwertigen Bedingungen entstehen?

Überlegen wir gemeinsam, wie wir in Zukunft leben wollen, es liegt in unserer Hand.Jeder entscheidet darüber jeden Augenblick.

 

Es ist Zeit …

Foto: ©wegweise

Und plötzlich spürst Du es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen.

Dem Zauber des Anfangs zu vertrau’n. Das für Dich Richtige zu tun.

Du siehst das Ziel in jedem Detail vor Dir und weißt, dass Du es erreichst.

 

Warte nicht!

Foto:©wegweise

Fang jetzt an und lebe Deine Träume, Deine Ideen, Deine Leidenschaften, deine Intuition.
Denn jetzt ist DEIN großer Moment. Du wirst nie fähiger, bereiter, besser dafür qualifiziert sein als gerade jetzt.

Warte nicht!

Der perfekte Zeitpunkt …

Kurzmitteilung

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THE  PERFECT  MOMENT  TO  START  IS  ALWAYS  – 

NOW !

Intuition

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Wo greift man der Intuition folgend lieber zu?

Was spricht die Sinne an?

Was entspricht der Natur des Menschen?

In welcher Umgebung fühlen wir uns wohl, geborgen?

Bei welchem Anblick sagt die Intuition „schön!“?

Warum fotografieren wir das „Natürliche“ und nicht die künstliche Welt?

Was gibt es für wirkliche Gründe, nicht dem Natürlichen den Vorzug zu geben?

Wer will, findet einen Weg – wer nicht will, findet Gründe !