Ein Herz haben für den Wandel

Es wird Frühling. Daran besteht jetzt kein Zweifel mehr. Die Sonne strahlt vom leuchtend blauen Himmel und bald werden die ersten Knospen zu sehen sein. In dieser Zeit im Jahr spürt man die innere Kraft förmlich wachsen. Und wir sollten diese Kraft nutzen.

Es sind wohl weder Rettungsschirme noch wie immer genannte Anleiehn, die unser Wirtschaftssystem retten werden. Genausowenig wie es ein unbeschränktes Schuldenwachstum geben kann, kann es auch kein unbeschränktes Wirtschaftswachstum geben. Die Frage ist wohl nur noch, wann und mit welcher Härte uns der Crash erreiche wird und wie es danach weitergeht.

„Zum ersten Mal in der Geschichte hängt das physische Überleben der Menschheit von einer radikalen Veränderung des Herzens ab. Diese ist jedoch nur in dem Maße möglich, in dem drastische ökonomische und soziale Veränderungen erfolgen, die dem einzelnen die Chance geben sich zu wandeln und den Mut und die Vorstelllungskraft, die erbraucht, um diese Veränderung zu erreichen.“

Diese Aussicht beschrieb Erich Fromm schon in den 70ern und sie ist wesentlich sympathischer als diverse Untergangsszenarien – die Krise ist eine riesige Chance für Wandel.

Unsere Gesellschaft braucht dringend einen Wandel hin zu einer Gesellschaft, die nicht regiert wird von Gier nach Geld, Ruhm und Macht  und sich weniger am Haben orientiert. Daran besteht kein Zweifel. Unser Sein wird nicht ohne Haben funktionieren, aber das Haben darf nicht zum Selbstzweck werden, sondern soll unserem Sein dienen. Es ist oft nicht einfach die Grenze zu erkennen zwischen dem, was uns der Konsummarkt als Heilsversprechen zum Glück einreden will, und dem, was wir wirklich brauchen um glücklich zu sein. Aber es lohnt sich, ein Bewußtsein dafür zu entwickeln.

„Ich habe es nicht gewußt“ – Buchtipp

Verschließen wir nicht länger unsere Augen!

Was werde ich einmal antworten, wenn ich von meinen Kindern gefragt werde: Was hast Du dagegen getan? Warum hast Du nicht gehandelt, als die letzten Tabus bei der Zerstörung unseres Planeten gebrochen wurden? Warum habe ich mich nur um meinen eigenen Wohlstand gesorgt, während ein Drittel der Menschheit täglich mit dem Überleben kämpfte? Während die Jugend in Europa keine Chance mehr hatte?

Es ist heute sehr schwer geworden zu sagen: „Ich habe es nicht gewusst.“
Die Fakten sind eindeutig. Jeder sieht, welcher Irrsinn abläuft. Trotzdem läuft alles weiter wie bisher. Trotzdem machen alle mit.

Die meisten meinen, allein könne man nichts bewirken. Doch man kann. Wenn man einen zweiten, einen Verbündeten findet, ist man schon zu zweit. Und zu dritt und …. Jede große Bewegung hat schließlich einmal bei zwei Menschen begonnen …. So entscheidet z.B. jeder einzelne von uns bei jedem Einkauf, ob er den Irrsinn mitmacht oder neue Wege geht. Und er wird einen zweiten finden, der auch so denkt ….

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Jung bleiben

Ein paar Regeln, wie man „jung“ bleibt:

Vernachlässige alles, was nicht wichtig ist. Dazu gehören Alter, Gewicht und Körpergröße. Lasse die Ärzte sich um das kümmern, dafür bekommen sie ihr Geld.

Achte auf Deine Gesundheit! Wenn es nötig ist, dann kümmere Dich darum, sie zu verbessern und diesen Zustand zu bewahren.

Umgib Dich mit fröhlichen Menschen. Lache, bis die Tränen kommen und Du nach Luft schnappen musst. Lache oft, lange und laut.

Tränen gehören in allen Lebenslagen dazu. Sie kommen und gehen in Freude und Trauer und gehören zu uns.

Genieße die einfache Dinge des Lebens!

Mache möglichst Ausflüge oder Reisen in die Gegenden, die Deine Seele erhellen. Das kann ganz nah, aber auch fern sein.

Lerne etwas über Computer, Basteln, Gartenarbeit – was auch immer. Entlasse Dein Gehirn nicht in den Leerlauf. Der Geist im Leerlauf ist des Teufels Werkstatt und des Teufels Name ist „Alzheimer“.

Sage den Menschen, die Du liebst, bei jeder passenden Gelegenheit, dass Du sie liebst.

Schließlich: Das leben wird nicht an der Anzahl unserer Atemzüge gemessen, sondern an den Momenten, die uns den Atem rauben.

Endlich: Sei dankbar für jeden neuen Tag, den Gott Dir schenkt.

DDr.Martin Bolz, Bundespfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich

Wegweise Workshops – der Ort

Eine kleine Foto-Hommage an unsere Gastgeberin, in deren charmanten Räumen unsere Workshops stattfinden.

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Wir werden so liebevoll und fürsorglich betreut. Viele Details zeigen, dass hier viel Liebe zur Sache drin steckt. Selbst der Inspirationstee fehlt nicht …..

Wir fühlen uns so wohl – Danke !

 

 

Ein Festival der Farben

In diesem Frühjahr und Sommer haben die Farben das Sagen. Farben so bunt und leuchtend wie sie schon lange nicht mehr „modern“ waren. Allein leuchtend oder als „Colour Blocking“ wild zusammenstellt – der Fantasie, dem Gusto und der Intuition einfach freien Lauf lassen. Trauen Sie sich, zeigen Sie Farbe – auch wenn Sie nicht zu den Individualisten gehören, die immer gerne Farbe bekennen!

Was für ein fröhlicher Anblick sind doch bunt angezogene Menschen! Sie haben automatisch gute Laune und die ist ansteckend.

Also:  greifen Sie hemmungslos zu der Farbe, für die Ihr Herz schlägt. Leuchten sie mit der Farbe um die Wette – und Sie werden sich wunderbar fühlen.

Das Leben ist bunt in jedem Sinn, zeigen Sie, daß Sie lebendig sind!

Über die Erwartungen

WEGWEISE ZUM HÖREN

Teil III: Über die Erwartungen

Eine Betrachtung gängiger Begriffe und deren Zusammenhänge und Bedeutung für Leib, Geist und Seele. Im Mittelpunkt stehen diesmal Erwartungen, Wünsche und Meinungen.

Eine inhaltliche  Zusammenfassung bei gleichzeitiger Vertiefung anlässlich des Workshops vom 4.3..2012.

Über die Erwartungen 

Teil I: Über die Gesundheit

Teil II: Was ist Stress

 

Think Global – Eat Local

http://www.utopia.de/ratgeber/der-utopia-saisonkalender?all

Hier findet Ihr einen praktischen Saison-Kalender, der zeigt, in welchem Monat welches Gemüse und welches Obst Saison hat, d.h. bei uns aus lokalem Anbau erhältlich ist. Zum Nachschaun und Nachkaufen !

Sich saisonal zu ernähren ist die natürlichste Art sich zu ernähren und wenn wir genau auf unseren Körper hören, merken wir, dass wir von Natur aus auf genau die saisonal aktuellen Sachen Gusto haben.

Unser Körper weiß, wie’s geht – hören wir auf ihn.

Wir müssen einfach wieder lernen, unserer „inneren Weisheit“ zu vertrauen. Diese innere Weisheit, das sogenannte „Bauchgefühl“ hat jeder und man merkt sehr schnell, dass das Leben viel genussvoller ist, wenn man dieser Weisheit folgt. Denn dann ist man im Einklang mit sich selbst, in Balance ….

Das wird „Lebensmittel“ genannt

Sensibilisiert durch die gestrige Sendung auf 3Sat „Essen – getäuscht und abgespeist?“ hab ich heute in einem gar nicht billigen Supermarkt beobachtet, was man uns als frisches Bäcker-Gebäck andreht:
An der Brotausgabestelle oder wie man die Theke nennt, wo man sogenannte „Backwaren“ erstehen kann, kam aus einer Ecke ein zischendes Geräusch. Die Brotaufbackmaschinen geben zwar auch Töne von sich, wenn die darin aufgetauten Brötchen fertig sind, aber das ist kein Zischen. Hier zischte es. Was ging hier vor sich? Da hatte ich’s: eine Mitarbeiterin war konzentriert damit beschäftigt, weiße Teigwürste mit einer Hochdruckpistole, aus der eine undefinierbare Flüssigkeit kam, zu bearbeiten. Was immer das war, Wasser war das nicht ….. Immer und immer wieder sprühte sie die bleichen Kerlchen ein. Woraus dieser Teig bestand, will ich mir nicht vorstellen müssen. Danach öffnete sie eine riesige Schublade, die in einzelne Abteile unterteilt war. In jedem Abteil waren andere Körner. Hoffen wir, dass es echte Körner waren. Jeder der benetzten und jetzt glänzenden bleichen Teigkameraden wurde in einem bestimmten Abteil gewälzt und dann, mit den „“Körnern“ paniert, in die Reihe der auf einem Blech nebeneinander ausharrenden Kerlchen eingereiht. Die waren jetzt nicht mehr bleich, sondern sollten Vollkornbrötchen oder zumindest „Kornweckerln“ darstellen. Lieblos und mit völligem Desinteresse wurde hier gearbeitet.

Ich habe heute zum ersten Mal live gesehen, wie die teilweise gar nicht so übel aussehenden Weckerln erzeugt werden. In einem völlig absurden und ekelhaften Vorgang in einer Ecke des Supermarktes. „Das hat mit Brot nichts mehr zu tun, das ist abartig“ sagte ich zu einer anderen Kundin, die sich daraufhin auch spontan entschloss, keine Weckerln zu kaufen. Die Aufbackmaschinen zu sehen ist schlimm genug, aber sehen zu müssen, wie das, was hier aufgebacken wird, erzeugt wird, ist ekelhaft.

©wegweise - selbstgemachte Sugo aus vollkommen natürlichen Zutaten

Mit Lebensmitteln und besonders mit Brot assoziiert man Qualität, gute Rohstoffe, ehrliche Verarbeitung – was hier erzeugt wird ist ein Produkt, das zur Bekämpfung des Hungergefühls dient. Mit Genuss hat das nichts zu tun.

Mein Brot hab ich bei meinem Bäcker um die Ecke gekauft, der wieder selbst bäckt „weil’s viel besser schmeckt, weil die Leut’ gern mehr dafür bezahlen und weil’s  mir damit auch gut geht“. Der Bäcker um die Ecke ist ein junger Mann, der auch am Sonntag Vormittag einen vollen Laden hat. Weil sein Brot traumhaft gut ist. Und weil er weiß, dass nur Qualität, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit langfristig Zukunft hat. Und weil er jedem Kunden „einen schönen Tag“ wünscht …..

 

 

 

 

Schöpferische Energie

Wenn ein System schöpferische Energie unterdrückt, wird sie sich gegen das System selbst richten

Dies gilt in allen Bereichen des Lebens – in der Gesundheit, im Arbeitsleben, in zwischenmenschlichen Beziehungen …

Überall, wo die bei jedem Menschen vorhandene schöpferische Energie nicht ausgelebt wird oder nicht ausgelebt werden darf, entwickelt sie eine zerstörerische Kraft gegen das System Mensch, was langfristig zu Krankheit führt.

Wenn in einem Unternehmen die Mitarbeiter ihre schöpferische Energie nicht einbringen können, entwickelt diese unterdrückte Energie eine destruktive Kraft gegen das System, die langfristig dem Unternehmen schadet.

Kinder und Jugendliche, die niemand dazu inspiriert, ermutigt und fördert, die in jedem von ihnen von Geburt an vorhandene kreative Energie auszuleben, entwickeln destruktive Verhaltensweisen und Aggession – gegen sich selbst, gegen andere, gegen ihre Umwelt.

Denken wir im täglichen Leben an dieses Prinzip – und beginnen wir, manche Dinge in unserem Umfeld genauer zu betrachten …..

Künstliche Obsoleszenz oder der erzeugte Müll

Was ist künstliche oder geplante Obsoleszenz?

  • Künstliche Obsoleszenz kann der absichtliche Einbau von Schwachstellen oder gar Zählwerken in Form von Computerchips sein, die Geräte nach einer gewissen Lebensdauer Defekte vortäuschen lassen.
  • Künstliche Obsoleszenz kann erzeugt werden, indem Reparaturen künstlich teuer oder unmöglich gemacht werden, indem Komponenten unnötiger Weise miteinander verschweißt oder unzugänglich gemacht werden, indem Hersteller anstatt Schrauben neue Schließmechanismen „erfinden“, die z.B. Spezialwerkzeug nötig machen oder nötige Ersatzteile werden nicht bereit gestellt.
  • Künstliche Obsoleszenz kann erzeugt werden, indem bewusst Materialen verwendet werden, die die Ware nach geraumer Zeit unattraktiv erscheinen lassen wie z.B. Handydisplays, die durch Sonneneinstrahlung nach kurzer Zeit „blind“ werden.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Topfpflanzen, häufig Kräutertöpfe mit Bakterien oder Pilzen infiziert werden, damit der Konsument gezwungen ist nach kurzer Zeit eine neue Pflanze zu kaufen.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Zusatzgeräte unnötiger Weise so entwickelt werden, dass sie nicht kompatibel zu älteren Serien sind und den Kauf eines neuen Gerätes nötig machen.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Geräteteile durch unnötig viel Strom belastet werden, um einen vorzeitigen Defekt zu erzeugen.
  • Künstliche Obsoleszenz ist, wenn Verpackungen so konzipiert werden, dass eine sparsame Anwendung unmöglich ist z.B. durch übergroße Öffnungen oder die Verpackung macht es unmöglich, den kompletten Inhalt zu verwerten.

Künstliche oder geplante Obsoleszenz – ein abstossendes Instrument um die Menschen zu zwingen, immer früher wegwerfen und neu kaufen zu müssen. Dieses Instrument ist kurzsichtig und bringt nur kurzfristigen monetären Erfolg. Nachhaltigkeit ist das Instrument für langfristigen Erfolg.In einer Welt mit limitierten Ressourcen ist Nachhaltigkeit eine Frage der Verantwortung. Für uns und für unsere Kinder.

Wie getrieben von grenzenloser Gier müssen doch jene sein, die vorsätzlich Müll erzeugen und verkaufen. Jeder Mensch ist instinktiv darauf bedacht, gute Arbeit zu leisten. Seine Sache möglichst gut zu machen, um stolz darauf sein zu können. Kann man stolz darauf sein, miese Qualität und damit unzufriedene Kunden zu erzeugen? Oder muss man dann vielleicht gar diese Frustration durch Gier nach noch mehr Geld betäuben? Geld als einzige Maßeinheit für Erfolg zu sehen ist veraltet. Die Zukunft gehört einer Gesellschaft, in der Geld wieder sein ursprünglicher Stellenwert zugewiesen wird – als real existierendes Tauschmittel – und Erfolg in ganz anderem besteht.

Wir entscheiden mit jedem Kauf, ob wir die pure Gier dieser Leute befriedigen möchten und „Müll“ erstehen oder gute Qualität belohnen wollen und uns lange an dem neuen Stück freuen können.