Schönheit

Berlin Foto: ©wegweise

Die Büste hat mit ihrer Schönheit inmitten des herrlich verwilderten Parks den Wanderer zutiefst berührt. Seine Intuition sagte ihm: „Bleib. Zeig ihr, wie sehr sie Dir gefällt!“ Und er fand die schönsten smaragdroten Hagebutten und zartesten weißen Perlen und formte daraus ein Diadem. Zu Füßen legte er ihr noch immergrünen Efeu, der selbst den Winter überstehen wird.
„Das steht Dir gut“ sagt der Wanderer, hält noch eine stille Zwiesprache mit ihr und verschwindet im Dickicht des Parks so schnell wie er gekommen war.

Spontane Kreativität. Mit den schönsten Materialien aus der Natur wurde ein Kunstwerk geschaffen.

Rocking Punschstand

Resselpark. Samstag früher Abend. Abseits vom Trubel vor der Karlskirche. Elegant und chillig steht er da, „unser“  AmberMed Punschstand vor der Evangelischen Schule. Wir schenken wieder aus. Viele Menschen gehen vorbei, aber die bunten, die lebendigen bleiben. Sie genießen den selbstgemachten Orangen-Ingwer Punsch oder die heiße, vor ihren Augen handgerührte Zotter-Schokolade. Sie spüren die Freude, mit der wir ihn ausschenken. Sie kommen miteinander ins Gespräch, erleben gute Momente. Die Stimmung ist so stimmig.

Dann sind sie plötzlich da: Hilde Dalik, Alexander Pschill und Michael Ostrowski. Drei junge Schauspieler – vielen bekannt. Auf hinreißende Art gehen sie auf die Vorbeigehenden zu. Die trauen ihren Augen nicht: er steht vor Ihnen, der aus dem Kommissar Rex. Wirklich, er ist es. Und sie, die auf der Bühne brilliert, trinkt mit Ihnen Punsch. Er lässt sich mit ihnen fotografieren. Mit ihnen, die aus Tirol nichtsahnend nach Wien gefahren sind und nun mit IHM viele Stunden verbringen dürfen. Die drei trotzen Kälte und Schneeregen, ihre Nasen sind rot und die Finger erfroren – aber sie tuns gern. Tun es mit Leidenschaft.

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Plötzlich schauen wir uns an, es kribbelt so. Die Freude muß raus. Wir drehen die Musik so richtig laut und rocken alle gemeinsam zu gar nicht typischer Weihnachtsstandmusik, sind Eins in dem herrlichen Gefühl, so vielen Menschen Freude bereiten zu können. Gänsehautfeeling.

Die Fans sind fassungslos, ihr Glück ist perfekt. Ihre Augen strahlen. Die Fotoapparate geben ihr Bestes. Die drei jungen Menschen haben in diesen Stunden so vielen Menschen Freude bereitet, die sie ihr ganzes Leben nicht vergessen werden. Freude, die von Herzen kam und direkt in die Herzen ging. Action for Happiness. Wir umarmen uns und wissen, es war gut. Es war perfekt.

Selbst auf der Heimfahrt im Bus sind mir alle Menschen so bunt und lebendig erschienen. Plötzlich hatte jeder eine bunte Mütze, bunte Handschuhe, irgendetwas Buntes an. Weil lebendige Menschen bunt sind und die Freude bunt ist.

Danke Euch dreien ! Bis zum nächsten Jahr.

Impressionen einer Stadt im Advent

Eine Stadt in vorweihnachtlicher Stimmung. Stille Gassen. Verträumte Innenhöfe. Schlafende Gastgärten. Prachtvolle Auslagen.

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Einblicke in warme Stuben. Blicke hinein, hinhaus und hindurch.

Die Stadt schmückt sich, taucht sich in warmes Licht und wartet freudig auf das ganz große Fest.

Fotos: ©wegweise

Ein Ort zum Wohlfühlen

Samstagnachmittag Ende Oktober. Dichter Hochnebel hängt über der Stadt. Es ist nicht wirklich kalt, aber es verlangt nach Gemütlichkeit. Ich gehe den Wienfluß entlang, durch den Naschmarkt, den Resselpark, den herbstlich bunten Stadtpark in den dritten Bezirk. Ich habe eine bestimmte Adresse im Sinn und bin – obwohl ich noch nie vorher dort war – fast sicher, dass das, was ich dort vorfinden werde, genau das ist, wonach dieser Nachmittag verlangt. M. und ich stehen davor und schauen uns nur an. Wir öffnen die Tür und – das IST es. So wie es sein soll. Jedes Detail ist so, wie es sein soll. Selbst der liebevoll bereitete Kaffee wird serviert so wie er serviert werden soll.

Ein großer Tisch lädt ein zum Niederlassen, zum Schmökern in den Journalen, zum Ausprobieren, Lernen, Lust bekommen an der Wolle …. Bisher einander unbekannte Menschen verbindet der Sinn für das Schöne, das Begreifen und Fühlen des Materials und lässt sie spontan vertraut miteinander reden. Man kommt einfach, setzt sich an den großen Tisch und IST da. Mit allen Sinnen.

Manche bringen ihre Wolle mit und lassen sich voneinander zeigen, wie’s geht. Einfach so. Hier ist man automatisch kommunikativ.

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Jedes Detail spiegelt die Leidenschaft der Besitzerin für das Material, für das Stricken wider. Man spürt dieses Gefühl fast körperlich. Wir streichen mit der Hand über die vielen schönen Dinge und sagt nur „wie schön ….“. Man fühlt die Weichheit der Wolle, die Wärme des Holzes, die Offenheit der Menschen. Es ist so gegroundet hier.

„Ist das herrlich – ich hab seit 25 Jahren nicht mehr gestrickt, soll ich’s wieder probieren ?“ Auf dem große Tisch liegen viele angefangene Probeteile. Griffbereit. Einladend. „Aber ja, nur zu !“ M. schnappt sich ein paar Bambusnadeln – und „Macht das wieder Spaß !“ Reihe um Reihe wächst das Probeteil. „Ich fang noch heute an, eine Mütze zu stricken“ sagt sie. Die Wolle dafür wird gleich ausgesucht. Blau und rot. So wie die für meinen Schal. Grün.

Bei köstlichem Espresso macchiato und Schokobohnen schmökern wir noch ein bisschen in den Journalen. Gusto holen für das nächste Mal. Ein neues Stammlokal ist gefunden. Vielleicht nehme ich nächstes Mal meine Strickerei gleich mit. Setz mich einfach an den großen Tisch und lerne bezaubernde Menschen kennen.

Ein wunderbares Bespiel dafür, wie die Menschen automatisch miteinander in Kontakt treten, wenn die Atmosphäre das bietet, was wir alle brauchen. Geborgenheit, Offenheit, Ehrlichkeit, Authentizität. Und wie sehr wir uns mit den schönen überlieferten Dingen wohlfühlen – in Ergänzung zu facebook.

Das finden wir – im Laniato, dem Wiener Wollcafé.

http://www.laniato.com

Fotos: ©wegweise

herbsttag in reichenau an der rax

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der himmel so unnatürlich blau, die sonne im oktober so heiß wie im august. Es ist früh am morgen, nur ein paar läufer und radler begegnen mir. man grüßt sich, kann die schönheit kaum fassen. die schwarza rauscht zwischen den grün-goldenen bäumen ins tal, die rax steht fest und beruhigend ganz nah. die vögel zwitschern wie im frühling. nur die herabsegelnden blätter erinnern daran, dass es eigentlich herbst ist.

stunde um stunde geh ich den weg entlang und präge mir die farben und geräusche ein. Der kopf wird ganz frei und große ruhe kehrt ein ….

Fotos: ©wegweise

Ach wie schön !

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Ein Platz so schön, daß man ihn nicht beschreiben kann. Man muß ihn erleben.Ihn sehen, riechen, hören und spüren.

Die Stimmigkeit und Vollkommenheit in der  Einfachheit läßt uns den Atem anhalten und …. innehalten.

Niedersulz, NÖ

Was für ein Ort !

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Es gibt Orte, die haben das gewisse Etwas. Beim Betreten steigt ein unbestimmtes Wohlgefühl auf.  Warum nur ???

Ein kleines Beisl in einer kleinen Seitengasse in Mariahilf (6.Bezirk in Wien). Ein Hinterhof wie tausende in Wien. Eine Laube wie es noch unzählige gibt. Aber was für ein Hinterhof, was für eine Laube !

Liebevoll gesammelte Pflanzen leben stimmig arrangiert im Hof. In die Laube ist der Orient gekommen. Jeder Sessel, jeder Tisch, jede Lampe – Einzelstücke, mit unendlich viel Liebe und Gspür ausgewählt. Farben und Materialien, die direkt ins Herz gehen und den ganzen Körper wärmen …. uns gut tun.

„… ja, und natürlich das Essen – wie im schönsten Wiener Himmel. Das ausgelöste Backhenderl – Wödklasse !“

Wieder ist es die Leidenschaft und Liebe, mit der die Dinge gestaltet wurden. Sie überträgt sich als positive Energie mit großer Intensität auf die Besucher und verändert deren Stimmung.