Wien am Silvesterabend:
Das Leben ist wundervoll, jeder Moment ein Geschenk.
Auf ein wunderbares wegweisendes Jahr 2012 !
Fotos: ©wegweise
Wien am Silvesterabend:
Das Leben ist wundervoll, jeder Moment ein Geschenk.
Auf ein wunderbares wegweisendes Jahr 2012 !
Fotos: ©wegweise
Wie sähe unsere Welt aus, wenn es mehr weise Menschen gäbe, mehr weise Regierungen?
Wie sähe unser Leben aus, wenn wir alle etwas weiser wären?
Die Wahl eines „weisen“ Lebens ist ein Weg zu uns selbst und den uns selbst innewohnenden Lebenskräften.
Es liegt an Dir, diese in Dir vorhandenen Kräfte zu erkennen und zu entfalten. Was auch immer diese Kräfte entstehen lassen – sie weisen den Weg zu Deinem „weisen“ Leben. Es liegt an Dir Dich zu trauen, Dein Leben in ein „weises“ Leben zu verändern. Lerne, Deiner Intuition zu vertrauen – sie weiß, was Dir wirklich gut tut.
Wegweise ermuntert und begleitet dabei.
Weise Männer und Frauen, so scheint es, achten heute wie füher nicht so sehr auf das was andere ihnen vorgeben bzw. vorgeben zu sein, auf ein von außen vorgegebenes Sollen.
Sie verwirklichen vielmehr das, was sie in ihrem eigenen Inneren finden, ihr ureigenes Sein.
Nach unserem Tod wird man uns nämlich nicht fragen: Warum bist du nicht dieser oder jener gewesen?
Man wird uns fragen: Warum bist du nicht du selbst gewesen?
(frei nach der chassidischen Erzählung von Rabbi Sussja)
Ein weiser Mann, der eine ungeheure Ruhe ausstrahlt, wurde von einem anderen, geplagten Menschen gefragt: „Wie machst du das, immer so ruhig zu sein?“
„Ganz einfach, – antwortete der Weise,
wenn ich schlafe, schlafe ich
wenn ich aufstehe, stehe ich auf
wenn ich gehe, gehe ich
wenn ich esse, esse ich
wenn ich arbeite, arbeite ich
wenn ich höre, höre ich
wenn ich spreche, spreche ich“
„Wie, das verstehe ich nicht! Das tue ich doch auch! Trotzdem bin ich so nervös!“
„Nein, du machst es anders:
Wenn du schläfst, stehst du schon auf
wenn du aufstehst, gehst du schon
wenn du isst, arbeitest du schon
wenn du hörst, sprichst du schon!“
Wir sollten uns in unserem Tun möglichst oft die Warum/Wozu-Frage stellen und nicht immer nur die Wie-Frage. Prof.Götz Werner nennt es das „Know Why“ und nicht immer nur das „Know How“.
Fragen wir uns, „Warum“ wir das jetzt tun, so erscheint dieses Tun plötzlich unter einem ganz anderen Licht.
„Wie fahr ich denn jetzt mit dem Auto am schnellsten dort hin ?“ oder „Warum fahr ich jetzt mit dem Auto dort hin ?“ Bei der ersten Frage bin ich auf das Auto fixiert, weil ich immer mit dem Auto dort hin gefahren bin. Bei der zweiten Frage verschwindet das Auto aus dem Fokus und andere Möglichkeiten kommen in den Sinn. „Eigentlich ist es dumm, mit dem Auto zu fahren, zu Fuß bin ich doch schneller, ich bewege mich und seh die Stadt plötzlich aus ganz anderen Blickwinkeln …“ Eine geistige Innovation.
Wenn wir uns die Warum-Frage stellen merken wir, daß die Sinn-Perspektive die Sicht auf die Dinge verändert und Leidenschaft auslöst. Das Erkennen des Sinns hat eine Sogwirkung. Die Menschen müssen in ihrem Tun einen Sinn erkennen. Ein Ziel sehen und sich mit Leidenschaft dorthin bewegen. Die Sinnhaftigkeit ist der Motor des Schaffens. Nicht materielle Güter.
Indem man sich ständig die Warum/Wozu-Frage stellt, hinterfragt man damit das Gewordene, das Statische, das Gewohnte und macht damit den ersten Schritt zur Erneuerung. Das Gewordene hinterfragen, auflösen und das Chaos neu ordnen. Das ist Erneuerung.
Wenn jeder für sich möglichst oft diese Warum/Wozu-Frage stellt, schafft er in sich Bewußtsein. Dieses Bewußtsein entfacht er mit Fragen, nicht mit Antworten. Antworten stärken das Gewordene, Fragen entfachen das Neue.
Wer Neues schaffen will, findet Wege – wer nicht will, findet Gründe.
Fangen wir jetzt an, uns die Warum/Wozu Frage zu stellen. Bei der Arbeit, in der Beziehung, in unserem Wohlbefinden ….. und seien wir neugierig darauf, wie sich uns diese Dinge plötzlich darstellen werden und welchen Weg wir dann gehen werden ….
Resselpark. Samstag früher Abend. Abseits vom Trubel vor der Karlskirche. Elegant und chillig steht er da, „unser“ AmberMed Punschstand vor der Evangelischen Schule. Wir schenken wieder aus. Viele Menschen gehen vorbei, aber die bunten, die lebendigen bleiben. Sie genießen den selbstgemachten Orangen-Ingwer Punsch oder die heiße, vor ihren Augen handgerührte Zotter-Schokolade. Sie spüren die Freude, mit der wir ihn ausschenken. Sie kommen miteinander ins Gespräch, erleben gute Momente. Die Stimmung ist so stimmig.
Dann sind sie plötzlich da: Hilde Dalik, Alexander Pschill und Michael Ostrowski. Drei junge Schauspieler – vielen bekannt. Auf hinreißende Art gehen sie auf die Vorbeigehenden zu. Die trauen ihren Augen nicht: er steht vor Ihnen, der aus dem Kommissar Rex. Wirklich, er ist es. Und sie, die auf der Bühne brilliert, trinkt mit Ihnen Punsch. Er lässt sich mit ihnen fotografieren. Mit ihnen, die aus Tirol nichtsahnend nach Wien gefahren sind und nun mit IHM viele Stunden verbringen dürfen. Die drei trotzen Kälte und Schneeregen, ihre Nasen sind rot und die Finger erfroren – aber sie tuns gern. Tun es mit Leidenschaft.
Plötzlich schauen wir uns an, es kribbelt so. Die Freude muß raus. Wir drehen die Musik so richtig laut und rocken alle gemeinsam zu gar nicht typischer Weihnachtsstandmusik, sind Eins in dem herrlichen Gefühl, so vielen Menschen Freude bereiten zu können. Gänsehautfeeling.
Die Fans sind fassungslos, ihr Glück ist perfekt. Ihre Augen strahlen. Die Fotoapparate geben ihr Bestes. Die drei jungen Menschen haben in diesen Stunden so vielen Menschen Freude bereitet, die sie ihr ganzes Leben nicht vergessen werden. Freude, die von Herzen kam und direkt in die Herzen ging. Action for Happiness. Wir umarmen uns und wissen, es war gut. Es war perfekt.
Selbst auf der Heimfahrt im Bus sind mir alle Menschen so bunt und lebendig erschienen. Plötzlich hatte jeder eine bunte Mütze, bunte Handschuhe, irgendetwas Buntes an. Weil lebendige Menschen bunt sind und die Freude bunt ist.
Danke Euch dreien ! Bis zum nächsten Jahr.
Jeder Mensch braucht eine Aufgabe und möchte seine Leidenschaften leben- ein ganzes Leben lang. Wie viele ältere und alte Menschen haben keine Aufgabe mehr, haben ihre Leidenschaften vergessen. Zugeschüttet. „Ein alter Mensch hat keine Aufgaben mehr zu haben und Leidenschaften noch weniger.“ Sobald er nicht mehr großzügiger Konsument von Reisen, Autos, etc. ist soll er möglichst wenig auffallen, Ruhe geben, wenig kosten und nicht aufbegehren.
Eine alte, pflegebedürftige Dame hat uns eines Tages erzählt, dass sie früher so gern kleine Püppchen genäht hat. Unzählige. Die Kinder in ihrer Umgebung haben sich unendlich über ihre Geschenke gefreut. Doch sie wurde älter und älter und man sagte ihr, Nähen wäre zu anstrengend für sie, sie „braucht das jetzt doch nicht mehr zu machen“. ….
Sie hat aufgehört damit, hat auf ihre Familie und die Ärzte gehört. Und wurde traurig und einsam. Plötzlich kam niemand mehr, um ihr Stoff und alte Kleider zu bringen, aus denen sie die Püppchen nähen konnte. Es kam auch niemand mehr um ihr dabei mit großen Augen zuzuschaun und sich in ihrer Nähe so geborgen zu fühlen. Niemandem konnte sie zeigen, wie man das macht, wie man dem Gesichtchen den richtigen Ausdruck verleiht und dabei Geschichten von früher erzählen. Und niemandem konnte sie mehr eine Freude machen. Sie vermisst das so !
Wir wollten die Püppchen sehen. Die alte Dame – sie ist wirklich sehr alt – holte eine Schachtel hervor. Dutzende Stoffpüppchen – jedes anders und jedes mit einem ganz speziellen Gesichtsausdruck – zauberte sie hervor. Welch Talent, welch Können, welch Wissen ist hier vorhanden ! Liegt brach. Es wieder hervorzuholen, die Leidenschaft wieder zum Leben zu erwecken und damit der alten Dame wieder einen Lebensinhalt und damit ihr und vielen, vielen Menschen Freude zu bereiten – das ist das Ziel.
Wir haben das Netzwerk, um das in so vielen alten Menschen schlummernde Potential und Wissen zu den jungen Menschen zu bringen. Sie miteinander in Kontakt zu bringen. Den alten Menschen Mut zu machen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, ihr Wissen und ihr Können den Kindern und jungen Menschen weiterzugeben.
Es gibt so viele erfolgreiche Projekte des Miteinander:
Alte Menschen betreiben mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam Nachbarschaftsgärten (mit Hochbeeten, damit es für sie auch im Rollstuhl möglich ist).
Alte Menschen sind Lesepaten für Volksschulkinder.
Alte Damen zeigen jungen Mädchen wie man strickt – stricken ist total hip und kaum jemand kann es noch lehren !
Alte Herren erklären jungen Burschen wie man das genau richtige Fotomotiv erkennt.
Die Nähe eines Menschen, der erzählt, der zeigt, der erklärt, kann niemals durch virtuelle Anleitungen, Videos oder downloads ersetzt werden.
Die Jungen brauchen menschliche Nähe, den Blick in erfahrene Augen, das Vertrauen, die echte Freundschaft und gewidmete Zeit.
Unsere Gesellschaft braucht das Wissen der Alten, die alten Künste und handwerklichen Tätigkeiten gewinnen wieder immer mehr an Bedeutung.
Wer Ideen oder Anregungen hat – wendet Euch an uns !
40.000 junge Menschen aus der ganzen Welt für einige Tage zusammen. Vorurteilsfrei und verbunden durch den gemeinsamen Geist, die gemeinsame Sache haben sie eine sehr intensive und produktive Zeit miteinander verbracht. Jeder einzelne von ihnen – jeder auf seine eigene, ganz spezielle Weise – ist bereichert und gestärkt für sein ganzes Leben zurückgekehrt. Gemeinsam an einem Strang ziehen, das gibt große Kraft für den Einzelnen. Dieser gemeinsame Geist und die dabei für jeden einzelnen spürbare Kraft des Gesamten ist auch bei den aktuellen Jugendbewegungen wie Occupy das, was sie so erfolgreich macht.
Das Foto zeigt, mit welch tiefer Begeisterung ein 13 Jahre alter Junge diese Tage erlebt hat und zwischen all den Abenteuern und coolen Erlebnissen auch der Sensivität für das Schöne einen Platz gelassen hat. Er hat das getan, was ihn zutiefst begeistert, was er liebt – und es ist ganz automatisch großartig geworden. Seine ganz persönliche „Liebeserklärung“ an diese Tage.
Foto: ©alexfotoking
22nd World Scout Jamboree Sweden 2011