Think Global – Eat Local

http://www.utopia.de/ratgeber/der-utopia-saisonkalender?all

Hier findet Ihr einen praktischen Saison-Kalender, der zeigt, in welchem Monat welches Gemüse und welches Obst Saison hat, d.h. bei uns aus lokalem Anbau erhältlich ist. Zum Nachschaun und Nachkaufen !

Sich saisonal zu ernähren ist die natürlichste Art sich zu ernähren und wenn wir genau auf unseren Körper hören, merken wir, dass wir von Natur aus auf genau die saisonal aktuellen Sachen Gusto haben.

Unser Körper weiß, wie’s geht – hören wir auf ihn.

Wir müssen einfach wieder lernen, unserer „inneren Weisheit“ zu vertrauen. Diese innere Weisheit, das sogenannte „Bauchgefühl“ hat jeder und man merkt sehr schnell, dass das Leben viel genussvoller ist, wenn man dieser Weisheit folgt. Denn dann ist man im Einklang mit sich selbst, in Balance ….

Gwyneth und die Bettler

Gwyneth Paltrow, die amerikanische Filmschauspielerin und Oscar-Preisträgering macht Werbung für eine vegetarische Fertigkostllinie der Supermarktkette SPAR und ich frage mich, was sie sich eigentlich dabei gedacht hat ? Oder ob sich irgendjemand etwas dabei gedacht hat ?

Der Werbespot zeigt Gwyneth ganz natürlich, in Jeans, mit Fahrrad und Blumenstrauss in einem stilvollen französischem Landhaus. Sie bereitet sich für eine Preisverleihung vor, wählt ein Kleid, Schuhe, schreibt eine Rede – und isst noch schell etwas. Man sieht sie mit fragendem Ausdruck vor dem Kühlschrank stehen und  einen Schnitt später etwas verschämt an einem großen Holztisch sitzen. Dieser biegt sich unter mindestens 15 verschiedenen Gerichten, ein Festmahl für 30 Personen. „Manchmal ist die beste Entscheidung keine Entscheidung“ sagt die Stimme aus dem off und Gwyneth lächelt dazu etwas verkrampft und hat noch immer nichts gegessen.

Erinnert Sie das auch an Marie Antoinette ? In Zeiten der Sparpakete und der zunehmenden sozialen Unsicherheit, sollen wir mit Verschwendung verführt werden ? Ein Werbegag ? Oh nein, dazu ist die Botschaft zu deutlich: wenn wir uns nicht entscheiden können – warum nicht einfach alles nehmen, auch wenn wir es weder aufessen – noch sonst gebrauchen können.

Dies ist die Botschaft des Konsums. Mehr, mehr, mehr – gieriges Raffen macht nicht einmal mehr vor gesunder Biokost halt. Abgesehen davon, dass in industriell zubereiteten Fertiggerichten einer Supermarktkette wohl nicht mehr viel gesunde Biokost zu finden ist, selbst wenn die Marke Veggie heißt und die Verpackung richtig  frisch aussieht.

Vor vielen Wiener Supermärkten stehen rumänische Bettler. Oftmals in dünner Kleidung, frierend und sichtlich nicht gesund. Ich bin immer erstaunt, wie viele Menschen achtlos an Ihnen vorbeigehen, anstatt ihnen Kleidung, ein wenig Geld,  – oder zumindest ein Lächeln zu schenken. Ich denke die meisten sind irritiert, denn wenn man aus einem gut sortierten Supermarkt mit prall gefüllten Tragetaschen kommt, möchte man nicht mit hungrigen oder verzweifelten Augen konfrontiert werden.

Wir sind eben Gwyneth Paltrow die 15 Sorten Veggie vor sich auftürmt – und nicht Mariana aus Sofia die Zahnschmerzen und eine große Familie hat, die Sie durch Betteln ernähren muss. Aber ist es nicht auch die übersättigte und gierige Gwyneth Paltrow die Mariana aus Sofia dazu zwingt bei Regen und Schnee vor einer Supermarktkette zu betteln? Sie finden den Vergleich zu weit hergeholt ?

Wenn jemand zuviel hat, muss jemand anderer zuwenig haben. Das sind die Gesetze dieses Universums – auch wenn uns die Werbung mit allem Zynismus und berechnender Kaltschnäuzigkeit etwas anderes glauben machen will.

Wahr ist jedenfalls, dass Gwyneth und Mariana sich gegenseitig bedingen – und daran sollten wir denken, wenn wir Veggie kaufen, Bettler sehen oder die Qual der Wahl haben.

Über die Gesundheit

WEGWEISE ZUM HÖREN

Teil II: Was ist Stress ?

Eine Betrachtung gängiger Begriffe und deren Zusammenhänge und Bedeutung für Leib, Geist und Seele. Im Mittelpunkt steht diesmal Stress.

Eine inhaltliche  Zusammenfassung bei gleichzeitiger Vertiefung anlässlich des Workshops vom 29.1.2012.

Was ist Stress ?

Teil I: Was ist Gesundheit ?

 

Ingwertee

Jetzt, wo Erkältungen um sich greifen, schnell herrlichen Ingwer-Tee zubereiten und genießen. Unsere Wegweise-Zubereitung geht ganz einfach:

frischen Ingwer in kleine Stücke schneiden
ein paar Gewürznelken
ein paar Kerne Kardamom
eine Zimtstange

mit heißem Wasser überbrühen, ca. 10 Minuten ziehen lassen.


Schluckweise genossen wärmt dieser Trunk den ganzen Körper und hilft schnell und zuverlässig gegen Erkältungen.

Meine Ingwerteetasse steht gerade vor mir ………

Über die Gesundheit

WEGWEISE ZUM ANHÖREN

Teil I: Gesundheit, Krankheit, Leiden

Eine Betrachtung gängiger Begriffe und deren Zusammenhänge und Bedeutung für Leib, Geist und Seele.

Eine inhaltliche  Zusammenfassung des Workshops vom 29.1.2012.

Über die Gesundheit

Vom Abnehmen, der Warum-Frage und dem einfach Aufhören

Gestern blieb ich spät abends beim Fernsehen irgendwie in einer sehr netten Diskussionsrunde hängen. Thema des angeregten Gesprächs war das Abnehmen. Die Runde der Gäste war eine herrliche Mischung aus lebenslustigen überzeugten Molligen, herben Dünnen und genussvoll und ganz wie von selbst dünner Gewordenen.

Die herben Dünnen hatten tatsächlich eine App auf ihrem iPhone installiert, die jeden ihrer Schritte und Taten aufzeichnet, berechnet und überwacht. Sie werden auf Schritt und Tritt befehligt, völlig entmündigt und geben die Kontrolle über sich und damit auch über ihren Körper ab. Nicht einmal einem lebendigen Menschen liefern sie sich aus, nein – einem elektronischen Gerät in ihrer Hosentasche. Das sind die verhärmten, herben, lustlos und verbissen Wirkenden, die sofort, wenn sie das Gerät abschalten und keiner mehr da ist, der sie kontrolliert, hemmungslos zu essen beginnen. Das Gerät mit seiner Überwachung und seinen Befehlen over-rult das Problem, das dem übermäßigen Essen zugrunde liegt. Der Erfolg dieser Maßnahme wird nur solange andauern, solange das Gerät funktioniert. Das Problem, der Knopf in ihrem Kopf interessiert sie nicht.

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Die lustvoll und schwebend leicht dünner Gewordenen haben eines Tages von einer Sekunde auf die andere erkannt, dass das, was sie machen, nämlich das übermäßige Essen, nicht hilft. Haben sich gefragt, WARUM sie eigentlich andauernd essen müssen. Was versuchen sie dadurch zu bewirken? Was durch die dicke Fettschicht zu verdecken? Hilft essen wirklich gegen den Kummer? Wird er dadurch weniger? Befriedigt mich essen auf Dauer, wenn alles andere um mich herum mich nicht befriedigt? Kränke ich mich weniger, wenn ich dick bin?
Sie stellen sich die WARUM-Frage und stellen damit ihr Verhalten mit einem Mal in Frage. Plötzlich sehen sie in diesem Tun keinen Sinn mehr. Und lassen es einfach sein. Sie hören einfach auf etwas zu tun, das ihnen nicht gut tut. NICHT GUT TUT. Das sie dick, unattraktiv, ungesund, unbeweglich, einsam macht. Und beginnen gleichzeitig etwas zu tun, das ihnen GUT TUT, sie attraktiv, gesund, beweglich, sozial integriert macht. Sie beginnen SICH GUTES zu tun. Mit zelebriertem Zubereiten gesunder Speisen. Mit Lebensmitteln, die die Sinne erfreuen, die sinnlich sind. Ohne Junk Food. Das ist nicht sinnlich. Es ist junk!

Es geht dabei niemals um Verzicht. Denn verzichten tut man zwangsweise auf etwas, das man gerne tut, das einem gut tut. Es geht einfach darum aufzuhören mit etwas, das einem schadet.
Daher ist auch das Wort „willensstark“ hier nicht angebracht. Man braucht keinen Willen, um aufzuhören etwas zu tun, das ungut ist. Man tut es einfach. Man braucht ja auch keinen starken Willen um aufzuhören sich mit dem Hammer auf den Daumen zu schlagen. Man hört einfach auf es zu tun. Was ist daran schwierig?

Wenn man diesen Gedankengang verinnerlicht, ist abnehmen ebenso einfach und völlig ohne fremde Hilfe oder unnötige, von der Wirtschaft angepriesene Hilfsmittel zu verwirklich wie mit dem Rauchen aufzuhören.

Man muss sich die WARUM-Frage stellen und einfach AUFHÖREN.

Fotos: ©wegweise

Buntes auf dem Teller für gute Laune

Foto:©wegweise

An den trüben Tagen im Winter, die auf’s Gemüt drücken, fehlt uns jetzt eines sehr: Farbe.

Wenn wir ein zartes Pink, ein leuchtendes Rot oder ein knackiges Grün erleben möchten, so holen wir uns am besten einen bunten Blumenstrauss ins Haus. Ein buntes Kleidungsstück  – sei es auch nur ein knalliger Schal oder eine bunte Mütze – macht auch sofort munter. Farben bringen einfach gute Laune, die Sinne werden angeregt und die Seele freut sich.

Foto:©wegweise

Doch auch in unserem Kühlschrank oder auf dem Esstisch sollte das winterliche Grau keine Chance haben. Hier sollte es so bunt wie möglich zugehen ! Wie wäre es zum Beispiel mit verschieden grünen Blattsalaten mit organenen Karotten und roten Radieschen? Oder mit violetten Auberginen und gelbem Paprika? Herrlich grünem Blattspinat mit gelben Erdäpfeln und einem Spiegelei?

Foto:©wegweise

Oder mit einer großen Schale Obstsalat mit orangenen Orangen, gelben Bananen, grünen Kiwis, roten Äpfeln, …? Das sieht nicht nur toll aus, sondern ist geradezu unwiderstehlich ! Schon das Zubereiten gleicht einer wahren Farborgie. Immer wieder muss dieses Wunder der Natur mit der Kamera festgehalten werden. Was für eine Lebensfreude steckt in diesen Früchten mit ihren Farben drin – ist es wirklich möglich, dass es jemanden gibt, der das nicht empfindet? Der diesen Anblick nicht festhalten möchte?Der Kreativität sind bei der Farbzusammenstellung keine Grenzen gesetzt – einfach ausprobieren und vielleicht ein völlig neues Geschmackserlebnis kreieren 🙂

Das ganze Erlebnis kostet ein paar Euros – und ist ein Fest für alle Sinne. Es sieht herrlich aus, duftet verführerisch, schmeckt umwerfend, verschafft Glücksmomente. Und das gleich dreimal: beim Einkaufen, beim Zubereiten und beim Genießen!

Gesundheit

Was ist eigentlich “ Gesundheit“ ?

Die Definition der WHO lautet: Gesundheit ist mehr las die Abwesenheit von Krankheit. Es ist ein Zustand des vollkommenen körperlich, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Dies ist eine Beschreibung, die auf ganzheitlichen Kriterien basiert und wertvolle Hinweise gibt. Das Wort “ Gesundheit“ selbst ist verwandt mit dem Wort “ Ganzheit“ und dies deutet noch einmal auf das wesentliche Kriterium: selbst wenn wir frei von Schmerzen oder körperlichen Leiden sind, bedeutet das noch nicht, dass wir “ gesund sind“. Ebenso kann es aber auch bedeuten, dass man selbst in Anwesenheit einer Erkrankung, den Zustand der Gesundheit erreichen kann. Demnach ist das Gegenteil von Gesundheit nicht Krankheit, sondern Leiden. Leiden bedeutet sich unwohl zu fühlen, aber auch mit diesem Schicksal zu hadern. Krank zu sein, oder auch Schmerzen zu haben, ist noch nicht unbedingt ein Anlass, sich über diesen Zustand zu definieren. Oft sind es einfach Symptome einer zugrunde liegenden Störung – basierend auf inneren oder äußeren Faktoren, die durch die geeignete Therapie wieder behoben werden kann.

Gesundheit bedeutet Ausgewogenheit.

Hier gibt es zunächst die körperliche Ebene, mit allen ihren Strukturen und Organen. Der Körper ist ein lebender Organismus, der ständiger Veränderung unterworfen ist.In jedem Moment unseres Lebens, passt sich der Körper an die Umwelt und deren Anforderungen an. Ausgeklügelte körperliche Systeme und Funktionen arbeiten perfekt miteinander, um die richtige Balance zwischen Antwort auf Belastungen und Energiebedarf zu finden. man kann sich also gut vorstellen, was passierte, wenn die Homöostase Organismus einmal aus dem Gleichgewicht gerät.

Die Ursache dafür finden sich zunächst bei äußeren Faktoren – wie zum Beispiel Krankheitserregern, Hitze oder Kälte, oder auch Unfälle. Wesentlich häufiger stellen aber innere Faktoren, wie zum Beispiel psychische Konflikte, die Ursache von chronischer Belastung dar, die über kurz oder lang zu Erkrankungen führen können. Dies weist bereits auf die nächste Ebene unseres Daseins – die mentale Ebene. Wie und was wir denken und fühlen, kann das Wohlbefinden deutlich verändern. Lange bestehende psychische Belastungen, wie zum Beispiel zuviel Ehrgeiz, könne hinter chronischen Beschwerden stehen.

Wenn wir über das soziale Wohlbefinden sprechen, denken wir an die Beziehungen zu unseren  Mitmenschen. Um diese stabil und zufriedenstellend zu gestalten, müssen wir mit uns selbst im Reinen sein. Es sind vor allem emotionale, aber auch energetische Faktoren, die auf dieser ebene zum Tragen kommen.

Bereits bei dieser kurzen Abhandlung über das Wesen der Gesundheit, wird es klar, dass man beim Auftreten von Krankheit oder Leiden, viele Faktoren berücksichtigen muss. Eine Grippe oder eine akute Erkrankung kann meist mit den zur Verfügung stehenden Heilmethoden günstig beeinflusst werden. Chronische Erkrankungen bedürfen aber eines intensiv ganzheitlichen Ansatzes, der einerseits die Natur des Leidens, andererseits aber auch die Bereitschaft des Erkrankten berücksichtigt, bei der Heilung eine aktive Rolle zu übernehmen. danach entscheidet sich der Ansatz und vor allem die Methode.

Alle Krankheiten sind im Prinzip heilbar . Über diese Prinzipien werden wir in dieser Serie ausführlich sprechen.