Die gemeinsame Kraft spüren

40.000 junge Menschen aus der ganzen Welt für einige Tage zusammen. Vorurteilsfrei und verbunden durch den gemeinsamen Geist, die gemeinsame Sache haben sie eine sehr intensive und produktive Zeit miteinander verbracht. Jeder einzelne von ihnen – jeder auf seine eigene, ganz spezielle Weise – ist bereichert und gestärkt für sein ganzes Leben zurückgekehrt. Gemeinsam an einem Strang ziehen, das gibt große Kraft für den Einzelnen. Dieser gemeinsame Geist und die dabei für jeden einzelnen spürbare Kraft des Gesamten ist auch bei den aktuellen Jugendbewegungen wie Occupy das, was sie so erfolgreich macht.

Das Foto zeigt, mit welch tiefer Begeisterung ein 13 Jahre alter Junge diese Tage erlebt hat und zwischen all den Abenteuern und coolen Erlebnissen auch der Sensivität für das Schöne einen Platz gelassen hat. Er hat das getan, was ihn zutiefst begeistert, was er liebt – und es ist ganz automatisch großartig geworden. Seine ganz persönliche „Liebeserklärung“ an diese Tage.

Foto: ©alexfotoking

22nd World Scout Jamboree Sweden 2011

Gehen

Zu Fuß von Ottakring zum Resselpark – Motive und Anblicke, die man nur zu Fuß bemerkt.

Gehen – die wunderbarste Art, sich in der Stadt fortzubewegen.

Gehen öffnet den Geist !

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Und dafür braucht es gar nicht viel: Gute Schuhe. Eine Tasche für all die Dinge, die man beim Vorbeigehen mitnehmen möchte. Eine Kamera für die Ein-, Durch- und Ausblicke. Und offene Augen für alle die Dinge, die man plötzlich wahrnimmt ! Und die uns plötzlich auf Ideen bringen ….

 

 

 

 

 

Fotos: ©wegweise

Impressionen einer Stadt im Advent

Eine Stadt in vorweihnachtlicher Stimmung. Stille Gassen. Verträumte Innenhöfe. Schlafende Gastgärten. Prachtvolle Auslagen.

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Einblicke in warme Stuben. Blicke hinein, hinhaus und hindurch.

Die Stadt schmückt sich, taucht sich in warmes Licht und wartet freudig auf das ganz große Fest.

Fotos: ©wegweise

Jung & Alt – Wegweise

Hier ältere Menschen mit all ihrer Erfahrung und Weisheit. Mit einem offenen und neugierigen Geist. Mit ihrem grenzenlosen Mut und Selbstvertrauen.

Da die jungen Leute mit all ihrer Impulsivität, Energie. Ihrer Fülle an Ideen, ihren Visionen. Ihrer Ungestümtheit und ihrem Optimismus.

Die Jugend hat so viele Ideen und weiß intuitiv ganz genau, was zu ändern ist und wohin der Weg führt, was das Ziel ist.

Die Älteren wissen, wie man diesen Weg beschreitet, sich auf ihm fortbewegt. Wie man sich nicht von ihm abbringen lässt und auch steile Wegstücke meistert.

Die Zusammenarbeit beider Gruppen für eine Sache hat ein ungeheures Potential mit nahezu unbezwingbarer Kraft.

Beide sind Wegweise.

Bringen wir sie zusammen und ermutigen wir Sie, gemeinsam aktiv zu werden und ihre gebündelte Energie zu nützen !

Foto: ©wegweise

Die Wienerische Herangehensweise an eine gestellte Aufgabe

Jetzt tua ma amoi goa nix. dann schau ma amoi …….. und dann wea ma sehn, ob ma nochdenkn wos ma tuan kennt, wanns nedig warad. Oba ned zvü, weu sonst tuat an des hirn weh ……

 

So beugt man Stress vor, denn in vielen Fällen erledigen sich die Dinge im Laufe dieses Prozesses von selbst !

 

 

Die Kraft spüren

Wenn die geballte Energie der an einem sonnigen Herbsttag am Nussberg gesammelten Hedscherln wie Smaragde im Teeglas leuchtet, der mit Schokolade überzogene Früchtelebkuchen duftet, es draußen nebelig und düster ist, aber drinnen die Kerzen leuchten und wohlige Wärme uns umgibt, man ganz bewußt nichts tut – dann fühlt man die Kraft, die in uns wohnt, spürt das Leben in all seiner Wärme und Energie ….

 

Foto: ©wegweise

Fangen wir bei den kleinen Dingen an ….

Wir möchten die Menschen nicht rehabilitieren. Dies würde bedeuten, Ihnen auf verschiedene Art Kraft zu geben, so weiter machen zu können wie bisher. „Es aushalten“ zu können.

Wir möchten die Menschen regenerieren. Das in Ihnen vorhandene, bisher verdeckte, schlummernde Potential wecken. Es bewusst und erlebbar machen. Sie spüren lassen, wie viel Selbstbewusstsein, Wohlempfinden und Zufriedenheit man erreichen kann, wenn man dem, wofür das Herz leidenschaftlich schlägt, genügend Platz gibt. Ihnen Mut machen zum Loslassen und zur Veränderung. Sie begleiten auf der aufregenden Reise der Veränderung.

Plötzlich braucht man viel weniger, um so viel mehr zu bekommen. Spürt eine fantastische Kraft im Geist und im Körper.

Fangen wir beiden kleinen Dingen an:

Viele Dinge – Handarbeiten, Malen, Musizieren, … – die man früher einmal leidenschaftlich betrieben hat, sind irgendwie in Vergessenheit geraten. Passen nicht mehr in des Lebens, sind auf der Strecke geblieben. Hin und wieder denkt man daran zurück. Ein seltsam warmes, wehmütiges Gefühl steigt auf. „Wie schön war das doch …“. Aber der Alltag holt einen gleich zurück: „Keine Zeit mehr …“

Erinnern wir uns doch, welche schier unbezwingbare Kraft, welches Gefühl der Stärke, der Unbezwingbarkeit, des Optimismus ein fertig einstudiertes Musikstück, ein fertig gestrickter Pullover, ein vollendetes Bild, eine geschaffte Prüfung uns gegeben hat ! Kraft für Seele und Körper.

Geben wir den in jedem von uns schlummernden Leidenschaften, so banal sie auch scheinen mögen, den Raum, den sie brauchen und lassen dafür Dinge, die wir nicht tun wollen weg. Ersetzen wir für uns Unrichtiges durch für uns Wertvolles. Ersetzen wir gemeinsam das Wort „müssen“ durch das Wort „wollen“.

Zaubern wir Farbe und Strahlen in unsere Gesichter. Und erleben wir, wie sich die Welt um uns dadurch verändert.

Wir möchten den Menschen den Weg weisen, den sie gehen möchten. Auf ihre ganz individuelle und für sie intuitiv richtige Weise.

Foto: ©wegweise

Ein Ort zum Wohlfühlen

Samstagnachmittag Ende Oktober. Dichter Hochnebel hängt über der Stadt. Es ist nicht wirklich kalt, aber es verlangt nach Gemütlichkeit. Ich gehe den Wienfluß entlang, durch den Naschmarkt, den Resselpark, den herbstlich bunten Stadtpark in den dritten Bezirk. Ich habe eine bestimmte Adresse im Sinn und bin – obwohl ich noch nie vorher dort war – fast sicher, dass das, was ich dort vorfinden werde, genau das ist, wonach dieser Nachmittag verlangt. M. und ich stehen davor und schauen uns nur an. Wir öffnen die Tür und – das IST es. So wie es sein soll. Jedes Detail ist so, wie es sein soll. Selbst der liebevoll bereitete Kaffee wird serviert so wie er serviert werden soll.

Ein großer Tisch lädt ein zum Niederlassen, zum Schmökern in den Journalen, zum Ausprobieren, Lernen, Lust bekommen an der Wolle …. Bisher einander unbekannte Menschen verbindet der Sinn für das Schöne, das Begreifen und Fühlen des Materials und lässt sie spontan vertraut miteinander reden. Man kommt einfach, setzt sich an den großen Tisch und IST da. Mit allen Sinnen.

Manche bringen ihre Wolle mit und lassen sich voneinander zeigen, wie’s geht. Einfach so. Hier ist man automatisch kommunikativ.

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Jedes Detail spiegelt die Leidenschaft der Besitzerin für das Material, für das Stricken wider. Man spürt dieses Gefühl fast körperlich. Wir streichen mit der Hand über die vielen schönen Dinge und sagt nur „wie schön ….“. Man fühlt die Weichheit der Wolle, die Wärme des Holzes, die Offenheit der Menschen. Es ist so gegroundet hier.

„Ist das herrlich – ich hab seit 25 Jahren nicht mehr gestrickt, soll ich’s wieder probieren ?“ Auf dem große Tisch liegen viele angefangene Probeteile. Griffbereit. Einladend. „Aber ja, nur zu !“ M. schnappt sich ein paar Bambusnadeln – und „Macht das wieder Spaß !“ Reihe um Reihe wächst das Probeteil. „Ich fang noch heute an, eine Mütze zu stricken“ sagt sie. Die Wolle dafür wird gleich ausgesucht. Blau und rot. So wie die für meinen Schal. Grün.

Bei köstlichem Espresso macchiato und Schokobohnen schmökern wir noch ein bisschen in den Journalen. Gusto holen für das nächste Mal. Ein neues Stammlokal ist gefunden. Vielleicht nehme ich nächstes Mal meine Strickerei gleich mit. Setz mich einfach an den großen Tisch und lerne bezaubernde Menschen kennen.

Ein wunderbares Bespiel dafür, wie die Menschen automatisch miteinander in Kontakt treten, wenn die Atmosphäre das bietet, was wir alle brauchen. Geborgenheit, Offenheit, Ehrlichkeit, Authentizität. Und wie sehr wir uns mit den schönen überlieferten Dingen wohlfühlen – in Ergänzung zu facebook.

Das finden wir – im Laniato, dem Wiener Wollcafé.

http://www.laniato.com

Fotos: ©wegweise

Wir wollen es anders !

Wir wollen unsere Sachen wieder reparieren lassen können.

Wir wollen gute Dinge länger haben dürfen.

Wir wollen wieder Glühbirnen, die länger als tausend Stunden leuchten.

Wir wollen wieder Rucksäcke aus Segeltuch mit ledernen Riemen.

Wir wollen wieder Schuhe aus gutem Leder, die ein Leben lang halten.

Wir wollen gute Dinge länger haben dürfen.

Wir wollen wieder Flaschen aus Glas, weil es daraus besser schmeckt.

Wir wollen natürliche Nahrungsmittel ohne industrielle Zusatzstoffe, weil sie besser schmecken.

Wir wollen ein lebenswertes Leben.

Wir wollen es anders !

Ein Appell

Ein paar schöne Sätze aus Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement Address.

Sein Appell an die Jugend:

„Follow your intuition and the sucess will come.

Follow your heart, everything else is secondary.

You’ve got to find what you love.

The only way to make great work is to love what you are doing.

THERE IS NO REASON NOT TO TRUST YOUR HEART